Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

20. März 2017 00:02 Uhr

Bundesliga

Bayern-Sieg in Gladbach: Thomas Müller trifft wieder

Mit einem Schmunzeln nahm Thomas Müller die Gratulationen seiner Münchner Mannschaftskollegen entgegen. Nach 99 Tagen hatte der Weltmeister seine Torflaute in der Fußball-Bundesliga beendet und damit wohl auch die letzten Zweifel am fünften Meistertitel des FC Bayern in Folge ausgeräumt.

  1. Jubel bei Thomas Müller (r.) nach seinem Siegtreffer in Mönchengladbach. Links: Franck Ribéry. Foto: AFP

  2. Jubel bei Bayern München Foto: dpa

  3. Thomas Müller Foto: dpa

"Dass ich es noch drin habe, weiß ich", sagte Müller nach dem 1:0 (0:0) in seinem 250. Bundesligaspiel beim Angstgegner Borussia Mönchengladbach: "Die Jungs haben es mir gegönnt."

Mit seinem ersten Ligator seit Dezember 2016 hatte der 27-Jährige für die Entscheidung gesorgt – nach starker Vorarbeit von Thiago. "Wir ackern alle zusammen. Natürlich ist heute ein schöner Tag für mich", sagte Müller.

Der fünfte Meistertitel in Serie scheint nur noch Formsache, die Münchner haben nun 13 Punkte Vorsprung auf "Verfolger" RB Leipzig. Gladbach kassierte drei Tage nach dem Europa-League-Aus gegen Schalke 04 einen weiteren Rückschlag, hat als Zehnter fünf Zähler Rückstand auf das internationale Geschäft.

Den Münchnern, die erst ihren zweiten Sieg in den vergangenen sechs Pflichtspielen gegen Gladbach holten, genügte im Duell der beiden besten Rückrundenmannschaften eine durchschnittliche Leistung. Insbesondere im Abschluss waren die Bayern lange ungewohnt fahrig. Immer wieder scheiterte das Team von Trainer Carlo Ancelotti am starken Gladbacher Torhüter Yann Sommer oder der mangelnden Präzision im Abschluss. Und als der Schweizer doch geschlagen war, rettete die Latte bei Arjen Robbens Distanzschuss (43.). Erst Müller brach in der 63. Spielminute den Bann.

Werbung


Robben hätte vor 54 014 Zuschauern im zum vierten Mal in dieser Saison ausverkauften Borussia-Park bereits nach 42 Sekunden treffen können, aber Sommer wehrte den Schuss souverän ab. In der Anfangsphase versteckte sich die ersatzgeschwächte Borussia, bei der unter anderem Weltmeister Christoph Kramer, Kapitän Lars Stindl, Mahmoud Dahoud, Fabian Johnson und Ibrahima Traore fehlten, keineswegs. Insgesamt kam Gladbach in der ersten Halbzeit aber nur selten strukturiert aus der eigenen Hälfte. Spätestens nach einer Viertelstunde hatte München das Spiel im Griff.

Autor: sid