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30. Januar 2012
Dutt setzt sich zur Wehr
Bayer-Coach sagt, er wolle Ballack nicht ziehen lassen.
MÜNCHEN/LEVERKUSEN (dpa). Fußballlehrer Robin Dutt hat sich in der Auseinandersetzung um Michael Ballack zur Wehr gesetzt. "Es gibt keinen Grund, in diesem Fall von einem Bauernopfer zu sprechen", sagte der Trainer von Bayer Leverkusen am Sonntag in der Sendung "Doppelpass" beim TV-Sender Sport1. Damit reagierte der Trainer von Bundesligist Bayer Leverkusen auf den Vorstoß des Ballack-Beraters. Michael Becker hatte nach der Kritik der Leverkusener Vereinsführung an Ballack Partei für seinen Schützling ergriffen und von einem billigen Trick gesprochen.
Für die Aufregung der vergangenen Tage brachte Dutt wenig Verständnis auf. "Was ist denn passiert? Ich habe einen Spieler ausgewechselt – und wir haben das Spiel gewonnen", sagte der Coach mit Bezug auf das 3:2 zum Rückrundenauftakt gegen Mainz. In dieser Partie hatte Dutt den Mittelfeldspieler nach einer schwachen Leistung in der 60. Minute ausgetauscht. Sein Verhältnis zu Ballack habe deshalb aber keinen Schaden genommen. Dutt stellte klar, kein Interesse an einem vorzeitigen Abschied von Ballack zu haben: "Ich bin froh um jeden Spieler." Der Coach hofft auf ein baldiges Ende des Dauerthemas: "Wir haben die Chance, Michael Ballack einen würdigen Abschied zu bereiten. Das Team kann ihm helfen und er kann der Mannschaft helfen. Ob er spielt oder nicht."
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Autor: dpa
