Eintracht-Coach bleibt Optimist

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Von dpa

Sa, 25. August 2018

1. Bundesliga

DER GEGNER:Adi Hütter ist trotz Pokal-Aus zuversichtlich.

FRANKFURT/MAIN (dpa). Die Vorfreude auf sein Bundesligadebüt hat sich Adi Hütter durch die sportlichen Tiefschläge der vergangenen Wochen nicht nehmen lassen. Und auch die Zuversicht auf eine ordentliche Premieren-Saison mit dem DFB-Pokalsieger ist bei dem neuen Trainer von Eintracht Frankfurt nicht gewichen. "Manchmal reicht ein Spiel, um die Dinge in eine andere Richtung zu lenken", sagte der Österreicher vor dem Auftakt beim SC Freiburg an diesem Samstag.

0:5-Klatsche im Supercup gegen die Bayern, 1:2-Pleite im Pokal beim Viertligisten SSV Ulm – den Einstieg bei den Hessen hatte sich der im Sommer als Nachfolger von Niko Kovac vom Schweizer Meister Young Boys Bern geholte Hütter wahrlich anders vorgestellt. "Wir haben zweimal eins auf den Hinterkopf bekommen", stellte Hütter am Freitag fest. Und doch: "Ich freue mich darauf, dass ich in der Bundesliga an der Seitenlinie stehen kann."

Zumal der 48 Jahre alte Fußballlehrer nach einer intensiven Trainingswoche daran glaubt, dass die runderneuerte Eintracht die Kurve bekommen kann. "Alle haben gut gearbeitet und einen Zahn zugelegt. Die Spieler waren noch aggressiver, noch bissiger", berichtete Hütter.

Vielleicht spielt es den Frankfurtern ja in die Karten, dass sie von vielen Experten schon als Abstiegskandidat gehandelt werden. "Wir sind nicht der Favorit", stellte selbst Hütter fest. Der Österreicher weiß, dass das Team jetzt liefern muss.