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21. August 2012

NACH TORESSCHLUSS

  1. Henning Brüstle (Torwart Spfr. Oberried) Foto: Klein

"Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert", sagt Xaver Zembrod, zusammen mit Uwe Staib Trainer des SC Freiburg II, auch wenn nach drei absolvierten Spielen in der Regionalliga Südwest bislang erst zwei Punkte zu Buche stehen. Daher blickt er der Partie gegen den FSV Mainz 05 II, die heute, Dienstag, um 18 Uhr im Möslestadion angepfiffen wird, optimistisch entgegen: "Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, ist der erste Saisonsieg keine Utopie." Amir Falahen, Marvin Hezel, Alexander Jäger und Marco Vicenzo Raimondo-Metzger, der Neuzugang von Wormatia Worms, sind verletzt und Christian Bickel wird nach seinem Mittelfußbruch noch geschont. In der vergangenen Saison hatte Rino Saggiomo mit 22 Treffern maßgeblichen Anteil am Aufstieg des SV Rhodia Freiburg in die Verbandsliga. Auch im südbadischen Oberhaus sorgt er nun für Furore. An allen bislang erzielten acht Toren war er beteiligt. Beim 2:2 im Auftaktspiel beim FC Bötzingen brachte er sein Team mit zwei Treffern binnen einer Viertelstunde mit 2:0 in Führung. Am vergangenen Samstag erzielte er beim 6:1-Sieg gegen den VfB Bühl vier Treffer selbst und bereitete die von Tom Zettl und Frank Lengner erzielten Tore mustergültig vor. Rhodia-Coach Michael Renner ist heilfroh, "dass wir ihn in unseren Reihen haben." Auch Rinos Brüder hatten Grund zur Freude. Der von Dino Saggiomo trainierte Landesligist FC Teningen bezwang die SpVgg. Untermünstertal mit 1:0, Angelo Saggiomo wurde nach einer guten Stunde eingewechselt. Und schließlich traf Giuliano Saggiomo beim 5:2-Erfolg der SF Elzach-Yach über den FC Zell erstmals in einem Pflichtspiel für die Elztäler. Einzig der jüngste Spross des Clans, Fabio Saggiomo, hatte kein Erfolgserlebnis. Denn wegen des freiwilligen Rückzugs des FV Donaueschingen aus der Verbandsliga war der FC Denzlingen spielfrei.

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Der Trainer des Landesligaaufsteigers Spfr. Oberried, Markus Schlegel, hatte bereits vor dem ersten Punktspiel darauf hingewiesen, dass seinem Team wegen der Aufstiegsspiele gegen Efringen-Kirchen zwei Wochen Vorbereitung fehlen. Daher nimmt er die zwei Niederlagen in Stegen und gegen seinen Topfavoriten SC Wyhl nicht allzu tragisch: "Ab nächster Woche zählt es für uns." Bester Spieler in den beiden Partien war Schlussmann Henning Brüstle. Im Derby in Stegen verhinderte der 25-Jährige eine höhere Niederlage und gegen Wyhl hielt er mit mehreren guten Paraden seine Kameraden lange Zeit im Spiel.
Erstmals in seiner 88-jährigen Vereinsgeschichte steht der SC Wyhl im Achtelfinale des Südbadischen Vereinspokals. Morgen, Mittwoch, um 18 Uhr treffen die Kaiserstühler auf den Verbandsligisten SV Weil. Trainer Simon Ehret muss dabei auf Frederik Leber, Thorsten Schwab und Jonas Bühler verzichten. Das Trio reist nach Barcelona und schaut sich am Donnerstag das spanische Supercup-Hinspiel FC Barcelona – Real Madrid an. Wenigstens hat der SCW-Coach seine beiden Torschützen vom Sonntag, Stefan Mamier und Marco Blust, zur Verfügung. Ebenfalls morgen Abend muss der Bahlinger SC im Achtelfinale beim Landesligisten SV Kuppenheim antreten. Bereits heute, Dienstag, steht die Partie zwischen dem SV Endingen und dem SV Rhodia Freiburg an. Der FC Neuenburg musste nun doch Lehrgeld bezahlen: Im ersten Heimspiel der Saison unterlag der Aufsteiger dem FC Freiburg-St. Georgen mit 0:4. Dieses Ergebnis entspräche dem Spielverlauf, fand Gästetrainer Eugen Beck. Zwar hatte der FCN gleich in der ersten Minute eine "Riesenchance" durch Fredrik Wettlin, "aber danach war es ein verdienter Sieg für uns". Auf Flanke von Luca Rheinberger erzielte Tobias Barth die Gästeführung, die Claudius Spiegelhalter mit einem satten Schuss ins lange Eck aus 22 Metern ausbaute. Die weiteren Treffer steuerte Johannes Lienhard bei.Einen 4:1-Heimsieg über die SFE Freiburg feierte der SV Biengen. Hinter dem Erfolg stand jedoch harte Arbeit, wie Spielertrainer Ewald Beskid bestätigte. Immerhin hatte er Oguz Gök, Yücel Duman und Matthias Wieber zu ersetzen. "Nach dem frühen Rückstand war es bei 35 Grad ein sehr schwieriges Spiel", so Beskid. "Wir hatten in der ersten Halbzeit fünf 1:1-Situationen gegen den Torwart, in denen wir den Ausgleich hätten erzielen müssen." Beskid selbst war es, der die Partie mit dem 1:1 und nach der Pause mit dem 2:1 drehte. "Danach haben wir uns ein wenig fallen lassen, da drückte Freiburg etwas, aber wir konnten zwei Konter zum 3:1 und 4:1 fahren." Vorbild für die Mannschaft war dabei Gökan Mordogan: Erst tags zuvor aus dem Spanienurlaub zurückgekehrt (Beskid: "Er ist die ganze Nacht durchgefahren."), wurde er eingewechselt, erzielte das 3:1 selbst und bereitete das 4:1 durch den "Biengener Jung" Djeri Kamateh vor.Für Bezirksliga-Rückkehrer FV Sasbach gab es in Mundingen nichts zu holen. 0:5 unterlag die Elf von Uwe Gleichauf bei dessen früherem Verein. Bernd Rupp, der Coach der Platzherren, sprach von einem verdienten Sieg aufgrund der Spielanteile. "Sasbach hat im Spielaufbau zu viele Fehler gemacht, die haben wir genutzt." Insbesondere erfreute ihn die starke Defensivleistung, nachdem sich der SVM in der Vorwoche noch mit zwei Eigentoren selbst geschlagen hatte. In der Offensive avancierte Johannes Adler mit einem Hattrick zum eifrigsten Torschützen. Für Rupp war indes Jens-Uwe Schwarz der Matchwinner: "Er ist eine ganz wichtige Spitze, kann den Ball halten, hat das Auge für den Mitspieler und spielt den entscheidenden Pass."Am Donnerstag, 19 Uhr, wird das Aufsteigerduell zwischen der SFE Freiburg und der SG Prechtal/Oberprechtal im Weststadion angepfiffen. Noch sind die Elztäler ohne Punkte; gegen ihre starke Offensive wird die Freiburger Abwehrkette viel Arbeit leisten müssen.Im Freitagabendspiel der Kreisliga A, Staffel I, besiegte die SG Wasser/Kollmarsreute den SV Burkheim glatt mit 6:0. Entsprechend erleichtert war SG-Coach Thomas Reger, wenngleich die Niederlage aus der Vorwoche noch tief sitzt. "In Kenzingen hätten wir nicht verlieren brauchen", schaut der erfahrene Coach wehmütig zurück. "Da haben wir uns nach der 3:1-Führung nicht gerade clever angestellt". Gegen Burkheim gelobten seine Jungs Besserung, das 6:0 wirkte wie Balsam auf die noch offene Wunde. "Mich hat besonders gefreut, dass wir zu Null gespielt haben", so der Trainer,, der mit dem Engagement seiner Akteure jedenfalls hochzufrieden ist. Die spielerische Qualität der SG ist allseits bekannt, doch ebenso anfällig präsentierte sie sich bisher, wenn es ums Tore verhindern geht. Ein Grund, warum es in den letzten Jahren nie für ganz vordere Plätze reichte. "Die Meisterschaft wird über die Abwehrleistung entschieden", weiß Reger. Einer, der der Mannschaft die nötige Stabilität verleihen kann, ist der oberligaerfahrene Neuzugang Frank Kocur. "Er ist ein echtes Vorbild für die Jungs, verleiht unserem Spiel nicht nur Qualität, sondern auch Routine", lobt der Übungsleiter, der dem Ex-Bahlinger nicht nur auf dem Spielfeld eine zentrale Position zuteil kommen lässt. "Er ist mein verlängerter Arm und menschlich wie sportlich ein absoluter Gewinn für uns".

In der Kreisliga A, Staffel II, musste die Spvgg. Buchenbach die zweite Niederlage im zweiten Spiel hinnehmen. Bei der 2:3-Heimpleite gegen den PTSV Jahn Freiburg reichte eine starke Schlussphase nicht aus, um sich einen Punkt zu erkämpfen. Den Anfang für die Gäste machte Felix Schuler mit seinen zwei Treffern, bei denen er zuerst von einem Fehler des Buchenbacher Keepers Stefan Steinhart profitierte, später von einem Handspiel im Sechzehner der Hausherren. Buchenbach dominierte die Schlussphase, kam auf ein Tor heran, musste sich am Ende aber dennoch geschlagen geben. Nach dem 0:7-Debakel vergangene Woche in Simonswald steht die Spvvg. Nun unter Zugzwang. Trainer Bernhard Ganter ärgert sich: "Die Mannschaft bringt sich selbst um den Lohn. Uns fehlen ein, zwei echte Führungsspieler, die die anderen mitziehen können." Ferner bemängelt er die vielen Ausfälle: "Wenn ich höre, dass da laufend welche in Urlaub fahren oder sich frei nehmen – das ist einfach zum Haare raufen", ärgert sich der Coach. "So etwas bin ich nicht gewohnt – das kannte ich bisher nicht." In der Begegnung Winden gegen Gutach/Bleibach wurde der einheimische Spieler Michael Tischer wegen angeblich unerlaubten Betretens des Spielfeldes nach einer Trinkpause von Schiedsrichter Gerhard Blust (FC Sexau) des Feldes verwiesen. Der Unparteiische will und kann das so nicht stehen lassen und stellt klar: "Bei diesen tropischen Temperaturen würde ich nie einen Spieler wegen einer Trinkpause vom Feld stellen, allein schon der Gesundheit wegen." Vielmehr bemerkt er, dass Martin Tischer eine rund zweiminütige Verletzungspause an der Seitenlinie verbracht hatte, und als ein Ball in seine Nähe rollte, sei er, ohne sich ordnungsgemäß beim Referee wieder anzumelden, einfach aufs Spielfeld gelaufen. "Das wird mit einer Gelben Karte geahndete, und da der Spieler schon verwarnt war, musste ich ihm Gelb-Rot zeigen", so seine Begründung. "Dumm gelaufen" für den Windener.

In der Kreisliga A, Staffel III, gilt nach den Expertenmeinungen zufolge der FC Bad Krozingen als heißer Titelanwärter. Beim 1:1 gegen Aufsteiger Wasenweiler kam die Elf von Nejat Cosar jedoch nicht über eine Punkteteilung hinaus. "Wir haben das Spiel wohl zu langsam gemacht, was sicher auch den unmenschlichen Temperaturen geschuldet war", schilderte FCB-Vorsitzender Siegfried Rubsamen. Nichtsdestotrotz wartete der Gastgeber mit der reiferen Spielanlage auf und erspielte sich ein optisches Übergewicht. So dauerte es nicht lange, bis die gefürchteten Torjäger Philipp Anton und Tobias Litsch auf sich aufmerksam machten. Litsch setzte sich energisch gegen die Gästeabwehr durch, umkurvte SVW-Keeper Simon Werner, der sich nur noch mit einem Foulspiel zu helfen wusste. Anton verwandelte den Elfmeter präzise. Ein Eckball des FCB führte jedoch kurze Zeit später zum Ausgleich. SVW-Schlussmann Werner reagierte geistesgegenwärtig, indem er Offensivmann Fabian Heitzler blitzschnell ins Szene setzte. Der Stürmer tauchte frei vor Patrick Paul auf und überlupfte den Krozinger Keeper mit einem feinen Heber. "Alles in allem geht die Punkteteilung in Ordnung. Die kompakten Gäste hatten schließlich nach dem Seitenwechsel die ersten beiden Chancen", bemerkte Rubsamen. Der FC Heitersheim musste sich dem Liganeuling SV Bremgarten mit 3:4 geschlagen geben. "Der Start ist für uns enttäuschend", macht FCH-Trainer Jonny Sedicino keinen Hehl aus der mageren Punkteausbeute. Das Problem ist auf den ersten Blick erkennbar: Der Malteser-Club hat nach zwei Spieltagen bereits acht Gegentore hinnehmen müssen. "Da hilft es auch wenig, dass wir bereits sieben Mal getroffen haben", weiß er. Nach der Aufstockung des Kaders und der ordentlichen Vorbereitung haben sich die Heitersheimer mehr erhofft. "Mit dem kommenden spielfreien Wochenende hecheln wir jetzt erstmal wieder hinterher", ärgert sich Sedicino. Bremgarten reagierte auf den guten Beginn der Einheimischen, die durch Marchelo Marchese mit 1:0 in Führung gingen, mit einer Systemumstellung – was sich auszahlen sollte. Der Gast wurde stärker, drehte den Spielstand noch vor der Pause um. "Dann", so Sedicino, "kamen wir eigentlich ganz gut aus der Kabine". Der Trainer höchstpersönlich sorgte für das 2:2. Als Verteidiger Tobias Wittenauer – am Ohr blutend – zur Behandlung das Feld verlassen musste, nutzten die Gäste die entstehende Unordnung.

Autor: ak


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