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02. September 2011

Neue Gesichter beim FSV Stegen

Schwär-Elf sucht Abgang von Torjäger Hättich zu kompensieren.

  1. Stefan Schwär Foto: C. Zimmermann

FUSSBALL (scj). Der FSV Rot-Weiß Stegen wird in der Bezirksliga – wie schon des Öfteren in den vergangenen Jahren – als einer der Geheimfavoriten auf die Aufstiegsplätze gehandelt. Fast schon traditionell ist allerdings auch der mühsame Saisonstart der Dreisamtäler: Der 1:3-Auftaktniederlage beim Liganeuling Freiburg-St. Georgen folgte das Aus im Bezirkspokal beim Kreisligisten SG Prechtal/Oberprechtal (2:3).

"Wir haben im ersten Spiel verdient verloren, St. Georgen war klar besser", sagt FSV-Trainer Stefan Schwär. "Glücklicherweise haben wir uns an den zwei folgenden Spieltagen gefangen. Ich bin nun sehr zufrieden mit dem Offensivspiel, in der Defensive gibt es noch etwas zu verbessern – wir werden noch das eine oder andere Spiel brauchen, um dort die Feinheiten abzustimmen."

Im Angriff hatten die Stegener eine bedeutende Schwächung zu verkraften: Manuel Hättich, in den vergangenen Spielzeiten stets ein Garant für wichtige Treffer, hat den Verein in Richtung Buchenbach verlassen. "Sportlich wie persönlich ein herber Verlust", kommentiert Schwär den Abgang des Torjägers in die Kreisliga.

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Dafür sind Marc Muser, Christian Kratteit und Nicolas Ganter zum FSV gestoßen. Alle stammen aus niederklassigeren Vereinen, Schwär sieht in ihnen aber viel versprechende junge Talente, die perfekt ins Mannschaftsgefüge passen. Als Neuzugang wird auch Jannik Schuler geführt, der zwar ein Eigengewächs des Vereins ist, die letzten beiden Jahre aber in der A-Jugend des SV Kirchzarten spielte. Somit ist der Kader sehr verjüngt worden, 22 Jahre nennt Schwär als den Altersschnitt. Wichtig für die junge Mannschaft sind erfahrene Kräfte, die die Spieler anleiten und führen. In Markus Kuhn fehlt dem FSV am Wochenende genau so ein Mann. "Solche Ausfälle wiegen schwer", findet Schwär. Zumal der Kontrahent im morgigen Heimspiel als unberechenbar gilt: "Au-Wittnau war für uns immer ein unangenehmer Gegner", sagt Schwär.

Wenngleich die Bilanz gegen die Hexentäler durchaus Mut macht: Drei Siegen steht eine – mit 1:5 indes sehr deutliche – Niederlage gegenüber. Schwär: "Wir müssen versuchen, an die Offensivleistung gegen Simonswald anzuknüpfen und die Defensivarbeit zu optimieren."

Autor: scj