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21. November 2011

Rückschlag für den SV Biengen

BEZIRKSLIGA: Dottingen bezwingt Renner-Elf mit 2:0.

FUSSBALL. Wer sich mit dem SV Biengen auskennt, weiß: Um einen Platz im Mittelfeld – direktere Menschen sagen auch: im Niemandsland der Tabelle – zu spielen, ist nicht das Ziel dieses Vereins. Nein, der SVB sucht stets den Weg zur Spitze. Daher wird die 0:2-Niederlage im Derby beim SV Ballrechten-Dottingen als Rückschlag für die Ambitionen betrachtet.

David und Michael Renner waren konsterniert. "Gefühlt hatten wir 80 Prozent Ballbesitz", so der enttäuschte David Renner. "Die Dottinger haben uns mit einfachen Mitteln geschlagen: Sie sind tief gestanden, haben lange Bälle gespielt und zwei Standards genutzt. Wenn man aber wie wir die Chancen nicht nutzt, verliert man am Ende verdient."

Besonders im ersten Abschnitt hatten die Gäste Spielanteile und Tormöglichkeiten en masse. "Wir hatten schon in den ersten Minuten einige brenzlige Situationen zu überstehen, bis wir unsere Ordnung gefunden hatten", fand der Dottinger Coach, Daniel Kreisl. Das frühe 1:0 betrachtete er als durchaus glücklich. In der fünften Minute hob Jannik Kapplinghaus per Kopf einen Freistoß von Manuel Pfefferle über Gästetorwart Rein ins Netz.

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Der SVB hätte das Ergebnis bis zur Pause locker drehen können – wenn im Dottinger Tor nicht ein glänzend aufgelegter Thassilo Bechtel gestanden hätte. Jener parierte Schüsse von Felix Wörner (13., 23.) und lenkte einen Freistoß von Ewald Beskid an die Latte (15.). Zudem hatten die Einheimischen etwas Glück, als der Referee ein Foul an Felix Wörner für nicht strafstoßwürdig erachtete (39.).

Nach dem Seitenwechsel tat Ballrechten-Dottingen mehr fürs Spiel, die Begegnung wirkte nun ausgeglichener. Kreisls Taktik, "geschickt in den Räumen zu stehen und Konter zu fahren", ging auf: In der 82. Minute sorgte Andreas Asal für die Entscheidung, als er nach einem Standard zum 2:0 ins Tor köpfte.

Autor: Jürg Schmidt