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15. Juni 2012
Drei Tore Rückstand
Der TuS Efringen-Kirchen hat schlechte Karten vor dem Heimspiel um den Landesliga-Aufstieg.
FUSSBALL (who). Es ist eine schwere Hypothek, die der TuS Efringen-Kirchen einzulösen hat. Im Rückspiel um den Aufstieg in die Fußball-Landesliga müssen die Rebländer gegen die Sportfreunde Oberried am Samstag (18 Uhr) einen 0:3-Rückstand aus dem Hinspiel aufholen – eine fast unlösbare Aufgabe für die Elf von Trainer Germano Fanciulli. Sollte es nach 90 Minuten 3:0 für die Gastgeber stehen, geht es in die Verlängerung. Bei einem 4:1-Sieg der Gastgeber zählt die bekannte Auswärtstorregel, danach stiege Oberried auf.
"Die Chance ist wohl gering", sagt selbst TuS-Abteilungsleiter Uwe Berger, fügt aber kämpferisch an, "dass wir immer für drei oder vier Tore gut sind". Dafür müsse aber das Zusammenspiel viel besser klappen als in Oberried, wo zwar Chancen kreiert wurden, im Abschluss aber Nerven gezeigt wurden. Immer noch ärgern sich die Gastgeber, dass sie trotz 82-minütiger Überzahl nicht in der Lage wahren, Oberried in Schwierigkeiten zu bringen."Wenn wir auch den Aufstieg nicht schaffen sollten, war es für uns trotzdem eine gute Saison", stellt Berger klar, "sollte uns die Wende noch gelingen, wäre dies das Sahnehäubchen". Noch unsicher ist der Einsatz von TuS-Torjäger David Held, der sich in Oberried am Knöchel verletzt hat. Sollte Held ausfallen, steht Max Silvestrini bereit, der im Dreisamtal die beste Chance für den TuS hatte.
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Der Oberrieder Trainer Markus Schlegel warnt seine Mannschaft: "Wir sind noch nicht durch. Wir müssen auf jeden Fall einen Treffer erzielen." Andreas Körkel, Schütze des 1:0, fehlt urlaubsbedingt. Dafür ist Patrick Hochleitner wieder mit von der Partie. "Unsere gute Ausgangssituation wollen wir nicht mehr aus der Hand geben", bekräftigt Schlegel.
Autor: who



