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16. August 2010
TuS Efringen-Kirchen schießt sich an die Spitze
FUSSBALL-BEZIRKSLIGA intern: 5:1-Startsieg beim FC Huttingen / SV Herten bestätigt Ansprüche mit 4:0-Erfolg gegen Murg.
FUSSBALL. Gleich am ersten Bezirksliga-Spieltag wurde der SV Herten seiner Favoritenstellung gerecht, schickte den SV Blau-Weiß Murg mit einer 4:0-Packung auf die Heimreise. Allerdings reichte dies nicht zur Tabellenführung, da der TuS Efringen-Kirchen das Reblandderby beim Aufsteiger FC Huttingen mit 5:1 für sich entscheiden konnte. Überzeugend auch die Auftritte des FC RW Weilheim beim 4:1-Erfolg gegen den FC Tiengen und des FC Wittlingen, der beim FC Schönau mit 3:1 gewann. Für eine Überraschung sorgte die SG Schlüchttal. Der Neuling siegte beim Landesligaabsteiger Eintracht Stetten nicht unverdient mit 2:0.
Thorsten Szesniak, Spielertrainer des SV Herten, übte sich trotz des deutlichen Sieges in Bescheidenheit: "Es war mühsam, bis wir uns sicher sein konnten. Erst nach dem 3:0 war die Partie entschieden. Murg ist ja schließlich auch keine Hummeltruppe." Bei den Gästen stand Roberto Brogno als Coach für den verhinderten Giuseppe Stabile am Seitenrand. Zudem spielte Bilal Sevda, der eigentlich eine Pause einlegen wollte.
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Gründlich daneben ging der Auftakt für den FC Wallbach, während die Gäste aus Hauingen ihren Höhenflug aus der vergangenen Saison fortsetzten. Obwohl Wallbach durch Neuzugang Fatih Cam nach zwei Minuten die 1:0-Führung erzielte, stand man am Ende mit leeren Händen da. Zudem musste Wallbachs Torhüter Maurizio Di Bella noch in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt mit einer Platzwunde am Kopf in das Krankenhaus eingeliefert werden. Da kein Ersatzkeeper einsatzbereit war, musste Feldspieler Mario Trapp zwischen die Pfosten. Am Ende feierten die Gäste mit dem 3:1 den dritten Dreier in Folge gegen Wallbach. Auf "Teambuilding" will Wallbachs Trainer Alexander Heim setzen. Liest man jedoch seine Aussagen im FCW-Blatt, scheint noch einiges im Argen zu liegen: "Es erwies sich in der jungen Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren bislang als nicht wirklich einfach, teils gegensätzliche Charaktere unter einen Hut zu bekommen. Wenn wir uns etwas cleverer angestellt hätten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen."
Anders der SV Schopfheim, der von vielen als Absteiger Nummer eins eingestuft wird. Was die Mannschaft von Trainer Michael Gentner gegen den höher eingestuften SV 08 Laufenburg gezeigt hat, verdient Anerkennung. Verloren die Schopfheimer in der vergangenen Woche im Pokal mit 2:8 beim FC Huttingen, so kämpfte der SVS nun um jeden Ball, und konnte die 1:0-Führung durch einen sagenhaften Schuss aus fast 25 Metern von Felix Jahnke (22.) bis zur 73. Minute verteidigen, ehe Lorenz Ebi der – allerdings hochverdiente – Ausgleich gelang. Jedoch zeigte sich Gästetrainer Erkan Aktas nach dem ersten Saisonspiel nicht ganz zufrieden: "Unser Spiel war ordentlich, aber mit dem Ergebnis kann ich nicht zufrieden sein. Wir haben zwei Punkte verschenkt."
An Bernhard Zimmermann nagte es. "Da war keine Ordnung drin. Die zweite Halbzeit war enttäuschend", sagte der Trainer des FC Schönau nach dem 1:3 gegen den FC Wittlingen, "wir haben die Tore praktisch selbst gemacht." Beim 0:1 sah Torhüter Christian Held unglücklich aus, beim zweiten Gegentreffer patzte Robert Bianchi. Pech hatten die Gastgeber, dass der ansonsten gute Schiedsrichter Ramon Leisinger (Albbruck) sich einen Fehler gönnte. Beim vermeintlichen 2:2-Ausgleich durch Felix Markanic entschied er auf Abseits, obwohl ein Gästespieler sich noch hinterm Torschützen aufhielt. "Da hatten wir großes Glück", sagte auch Wittlingens sportlicher Leiter Daniel Stammler. Zufrieden war Trainer Hans-Peter Schlagenhof: "Wir haben nach der Pause einen guten Charakter gezeigt."
Autor: Werner Hornig
