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29. Juni 2012

EM-SPLITTER

  1. Spielerfrau und Reporterin: Sara Carbonero Foto: dapd

Der FC Barcelona hat Nationalspieler Jordi Alba vom Liga-Konkurrenten FC Valencia verpflichtet. Der katalanische Kult-Klub einigte sich mit dem 23 Jahre alten Linksverteidiger auf einen Fünf-Jahresvertrag, wie der mehrfache spanische Meister mitteilte. Die Ablösesumme beträgt 14 Millionen Euro.
Alba gehört bei der Fußball-EM zur Stammformation von Titelverteidiger Spanien. Trainer Vicente del Bosque ließ den offensivstarken Profi bislang in allen fünf Partien durchspielen. Er ist auch für das Finale am Sonntag in Kiew gesetzt. Valencia musste in den vergangenen Jahren wegen großer finanzieller Probleme mehrere Nationalspieler verkaufen, darunter auch die zum aktuellen EM-Kader gehörenden Raul Albiol (Real Madrid), Juan Mata (FC Chelsea) und David Silva (Manchester City). Der verletzt fehlende Torjäger David Villa war nach dem WM-Triumph 2010 von Valencia zu Barcelona gewechselt. Der Rücktritt des niederländischen Nationaltrainers Bert van Marwijk hat auch die Stars des Oranje-Teams überrascht. "Dass er sein Amt so schnell zur Verfügung stellt, hätte ich nicht gedacht", sagte Wesley Sneijder. "Ich hätte die EM gerne noch mit ihm analysiert", so der Spielmacher des bei der EM früh gescheiterten Vize-Weltmeisters. Van Marwijk hatte am Mittwochabend sein Amt zur Verfügung gestellt, das er seit 2008 innehatte. In den Medien wurden in ersten Reaktionen Louis van Gaal und Co Adriaanse als Nachfolger genannt. Am 15. August bestreitet die niederländische Nationalmannschaft, die bei der EM nach drei Niederlagen in drei Spielen schmachvoll in der Vorrunde gescheitert war, ein Testspiel gegen Belgien. Bis dahin soll ein neuer Trainer gefunden sein.Für Heiterkeit und eine Reihe böser Kommentare hat TV-Reporterin Sara Carbonero nach dem Halbfinalkrimi bei der Fußball-EM zwischen Spanien und Portugal gesorgt. Die Lebensgefährtin von Spaniens Torwart Iker Casillas fragte nach dem Elfmeterdrama Andrés Iniesta in einem Interview: "Hättest Du auch gerne einen Strafstoß geschossen?" Der Profi von Barcelona antwortete darauf verdutzt: "Ja, aber ich habe doch den zweiten Elfmeter geschossen..." Die Reporterin entschuldigte ihren Patzer mit den Worten: "Ich war wohl so aufgeregt, dass ich nicht hingeschaut habe."

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Eine Gruppe ukrainischer Schamanen hat vor der EM Nationaltrainer Oleg Blochin den Titelgewinn prophezeit – unter einer Bedingung: Blochin sollte ihnen zuerst eine größere Summe spenden. Der Coach stimmte zu – jedoch ebenfalls unter Vorbehalt. "Ich sagte: Unterschreibt, dass ich bei Misserfolg das Geld zurück bekomme", erzählte Oleg Blochin. Darauf hätten sich die in der Ukraine verbreiteten Geisterbeschwörer aber nicht eingelassen. "Sie drehten sich um und verschwanden wortlos."

Autor: sid/dpa/dapd