Beide Trainer unter Druck

dpa

Von dpa

Mi, 14. Februar 2018

Fussball International

Vorweggenommenes Finale: Real trifft auf PSG.

MADRID/PARIS (dpa). Weltmeister Toni Kroos spricht aus, was Millionen Fußball-Fans dieser Tage nicht nur in Europa, sondern weltweit denken: "Ich freue mich sehr auf diese Spiele", sagte der deutsche Mittelfeldregisseur von Real Madrid wenige Stunden vor dem ersten Champions-League-Achtelfinal-Schlager am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) gegen Paris Saint-Germain – und gegen seine Nationalmannschaftskollegen Julian Draxler und Kevin Trapp.

Doch nicht alle können sich vor dem Hinspiel richtig ausgelassen freuen. Für die Trainer der beiden Teams, den Franzosen Zinedine Zidane und den spanischen PSG-Coach Unai Emery steht beim Duell der fürstlich entlohnte Job auf dem Spiel.
"Meine Zukunft ist mir völlig egal, ich denke jetzt nur an die beiden Spiele gegen Paris", beteuerte Zidane am Dienstag. Er und seine Schützlinge spürten "keinen besonderen Druck". Er persönlich müsse "nichts mehr beweisen". Fast alle spanischen Medienbeobachter sind indes davon überzeugt, dass "Zizou" bei einem Aus gegen PSG auch nach zwei Königsklassen-Triumphen in Serie wird gehen müssen. Klubchef Florentino Pérez hat derweil schon einen – wenngleich aussichtslosen – Nachfolger-Wunsch parat: DFB-Coach Joachim Löw. In Paris steht aber auch Unai Emery unter großem Druck. Viele französische Medien sind sich sicher: Bei einem Ausscheiden gegen Real muss er gehen.