"Wir müssen wach bleiben"

Johannes Bachmann

Von Johannes Bachmann

Fr, 21. April 2017

Kreisliga Schwarzwald

BZ-INTERVIEW mit Trainer Cytacki vom SV Göschweiler.

FUSSBALL-KREISLIGA A II. Angriff ist die beste Verteidigung. Zumindest beim SV Göschweiler. Johannes Bachmann unterhielt sich mit SVG-Trainer Andrey Cytacki über Sturmläufe auf dem Weg zum Klassenerhalt.

BZ: Ihr Team hat an Ostern mit dem 4:0 in Mundelfingen ein tolles Ding rausgehauen.

Cytacki: Wir waren einfach bereit, weil wir wussten, dass es bei einer Niederlage wieder eng wird im Abstiegskampf.

BZ: Was hat den Unterschied ausgemacht?

Cytacki: In der ersten Halbzeit waren die Mundelfinger sehr engagiert. Aber nach dem 2:0 lief’s für uns.

BZ: Ihre Stürmer sind in Torlaune. Alexander Kornienko gelangen drei Treffer, Viktor Lampel ein Tor.

Cytacki: Und jetzt muss noch Ivan Tominc, der monatelang gesperrt war, seinen Torriecher wiederfinden. Er braucht noch ein bisschen Zeit.Dann sind wir im Sturm wirklich stark aufgestellt.

BZ: Ihre Mannschaft hat wieder Kontakt zum Mittelfeld, Tabellenrang acht ist nur drei Zähler weit weg.

Cytacki: Das sieht gut aus, aber das ist eine trügerische Sicherheit. Für mich geht es zuerst darum, dass wir nicht absteigen. Wenn wir wie nach dem Aufstieg vor einem Jahr, als wir mit Rang acht überrascht haben, drin bleiben in der Liga, ist das ein großer Erfolg. Meine Mannschaft hat das Potenzial, erneut unter die besten acht zu kommen.

BZ: Was sind die Qualitäten des Teams?

Cytacki: Ganz klar die Offensive. Und hinten stehen wir deutlich besser als noch zum Saisonstart.

BZ: Am Sonntag erwarten Sie mit Ihrer Mannschaft den FC Lenzkirch.

Cytacki: Das wird ein hartes Stück Arbeit. Gegen Lenzkirch haben wir seit dem Aufstieg vor fast zwei Jahren dreimal gespielt und dreimal verloren. Es wird Zeit, dass sich das ändert.

BZ: Fehlt Ihrer Mannschaft noch die Beständigkeit?

Cytacki: Wir haben in Göschweiler einen kleinen Kader. Viele Spieler sind Schichtarbeiter, wenn ich zehn Leute im Training hab’, bin ich zufrieden. Da kann man nicht viel machen. Wir müssen wach bleiben im Kampf um den Klassenerhalt.