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22. August 2011

1:0-Führung reicht Steinen-Höllstein nicht

Fußball-Landesligist spielt gegen Aufsteiger Spvgg. Untermünstertal 1:1-Unentschieden.

  1. Die 1:0-Führung: Der Steinener Thomas Wursthorn überwindet Torwart Timo Burgert. Foto: Felix Held

FUSSBALL (lix). Auch im zweiten Spiel der Saison konnte Fußball-Landesligist FC Steinen-Höllstein eine 1:0-Führung nicht über die Zeit retten. Gegen Aufsteiger Spvgg. Untermünstertal reichte es im ersten Heimspiel der Saison nur zu einem 1:1-Unentschieden.

Beklagen wollte sich der Steinen-Höllsteiner Trainer, Joachim Trautwein, aber dennoch nicht. "Wenn man den Spielverlauf sieht, müssen wir mit dem Ergebnis sicherlich zufrieden sein", befand er nach dem Spiel. In der Tat hatten die Gäste aus Untermünstertal besonders in der ersten Hälfte mehr von der Partie. Die Truppe von Trainer Toni Vella störte von Anfang an schon früh in der Hälfte der Gastgeber, die mit diesem Spiel nicht richtig zurechtkamen. Bedanken konnten sich der FCSH vor allem bei Torhüter Christoph Düster, der ein ums andere Mal in höchster Not den Ball noch am Tor vorbeilenkte und so die Führung der Gäste verhinderte.

In Durchgang zwei zeigten sich die Steinener aggressiver. Sie gingen konsequenter in die Zweikämpfe, was an den Untermünstertälern nicht spurlos vorbeiging. Zudem mussten diese mit der Zeit den hochsommerlichen Temperaturen Tribut zollen, weswegen ihnen nun in einigen Aktionen der letzte Tick an Spritzigkeit fehlte. So auch, als sich Thomas Wursthorn in der 61. Minute gegen die Untermünstertäler Abwehr durchsetzte, Torwart Timo Burgert überlupfte und zum 1:0 für die Gastgeber einnetzte.

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Die Untermünstertäler waren darauf zunächst gefrustet wegen der, aus ihrer Sicht, unverdienten Führung. Sie verloren ein bisschen den Faden, was Steinen-Höllstein aber nicht nutzen konnte. In der 87. Minute verwandelte Rene Böttcher einen Freistoß aus 20 Metern direkt ins Torwart-Eck zum 1:1. "Da hat Christoph spekuliert, dass er über die Mauer schießt, aber ansonsten hat er sehr gut gehalten", nahm Joachim Trautwein seinen Torhüter in Schutz.

Autor: lix