Schnelles Tor als Knotenlöser

Holger Rohde

Von Holger Rohde

Fr, 31. August 2018

Oberliga BaWü

Oberligist FC 08 Villingen will den ersten Heimsieg.

FUSSBALL-OBERLIGA (horo). FC Villingen – FC Germania Friedrichstal (Samstag, 15 Uhr). Den ersten Heimsieg peilt der FC 08 Villingen gegen den Aufsteiger aus Baden an. Die Favoritenrolle ist klar verteilt: Alles andere als ein Sieg wäre für den Villinger Trainer Jago Maric eine Enttäuschung: "Na klar, wir wollen gewinnen und den ersten Heimsieg holen."

Das 0:3 gegen Freiberg war ärgerlich und unglücklich. Dafür gab es in Ravensburg (2:1) und Backnang (1:1) auswärts bereits vier Punkte – bei beiden Kontrahenten hatte Vizemeister Villingen in der vergangenen Saison mit 0:1 verloren. In der gemeinsamen Oberliga-Abstiegssaison 2015/16 mit Friedrichstal gab es für die Villinger ein 0:0 und daheim ein 4:0. Unter den damaligen Torschützen waren die auch heute noch aktiven Damian Kaminski (2) und Stjepan Geng. Der Aufsteiger um Trainer Marcelus Noukiatchom startete gegen Bahlingen (0:7) und Ravensburg (0:3) sehr schlecht. Zuletzt platzte der Knoten im Aufsteigerduell gegen Normannia Gmünd mit einem 2:0-Sieg. Unter den Torschützen war Hans Kyei. Den großgewachsenen, schnellen und kopfballstarken Stürmer gilt es, im Auge zu behalten. Agiert die Villinger Defensive wieder so stabil wie in Oberschwaben, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Im Angriff kommt Yanick Haag immer besser in Fahrt, Damian Kaminski und Benedikt Haibt sind über die Flügel stets für gefährliche Aktionen, Vorlagen oder Tore gut.

"Es wird darauf ankommen, wie wir unser Spiel durchziehen. Läuferisch müssen wir von der ersten Minute an ein hohes Tempo gehen und den Ball laufen lassen, damit wir Germania unter Druck setzen können", sagt Maric. Der Gegner hat mit Gewinn der ersten drei Zähler neues Selbstvertrauen getankt, in Villingen nichts zu verlieren und wird den Spielverderber mimen. Je schneller die Villinger den ersten Treffer setzen, desto schneller wird sich der Knoten lösen.