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24. Juli 2012

Trainingslager in Donaueschingen

Fahrt im Golfmobil ist für VfB-Profis tabu

Bundesligist Stuttgart trainiert am Öschberghof / Testspiel gegen FSV Frankfurt am Donnerstag.

  1. Die Bälle im Rücken, viele Laufeinheiten vor sich. Die VfB-Profis erwartet am Donaueschinger Öschberghof das gleiche Schicksal wie Schalkes Knappen vor einer Woche – ein Lauftrainingslager. Foto: dieter reinhardt

FUSSBALL (witt). 26 Mann lässt Trainer Bruno Labbadia zehn Tage lang im Trainingslager des VfB Stuttgart in Donaueschingen schwitzen. Die Mannschaft braucht Kondition, bis zum 10. Dezember gibt’s nur Englische Wochen. Am Sonntagabend traf der Bundesliga-Tross des VfB Stuttgart am Hotel "Öschberghof" ein, um gleich darauf eine erste Trainingseinheit zu absolvieren. Gestern ging es mit drei Einheiten, die erste bereits morgens um 7.30 Uhr noch im Hotel, und dann Vormittags und Nachmittags auf dem Platz weiter. Bis auf den langzeitverletzten Daniel Didavi, der nach einer schweren Knieverletzung zur Reha in Stuttgart blieb und Gotoku Sakai, der mit dem japanischen Team an den Olympischen Spielen in London teilnimmt, tritt der VfB komplett auf der Baar auf.

Cheftrainer Labbadia gibt kaum Anweisungen und ist meist stiller Beobachter der Übungen. Beim Sprint über das ganze Feld war der Franzose Ibrahima Traore am Montag der Schnellste. "Der Platz hier ist ganz hervorragend und das Wetter ist sogar noch schöner als in Stuttgart", freut sich William Kvist, "was will man mehr?" Angestrengt hat die Einheit den Mittelfeldstrategen, der mit Dänemark bei der Europameisterschaft nach den Gruppenspielen ausschied. Nach den Saisonzielen des VfB befragt, gibt sich der 27-Jährige bedeckt. "Wir haben eine gute Rückrunde gespielt, an die wollen wir anknüpfen." Um dieses Jahr in der Europa-League dabei zu sein, müssen die Stuttgarter zwei Qualifikationsrunden überstehen, die Gegner stehen noch nicht fest. Eine Vielzahl an Spielen wartet jedenfalls auf den schwäbischen Vorzeigeklub. "Wir haben bis 10. Dezember nur Englische Wochen", weiß Labbadia. Der 46-Jährige weiter: "Wir haben einen engen Kader, bei dem nicht viel passieren darf. Entsprechend wichtig ist, dass wir aus diesem Trainingslager Fitness mitnehmen." Der VfB Stuttgart war schon öfters am "Öschberghof" nun erstmals mit Labbadia. Anders als in der vergangenen Woche sein Schalker Trainerkollege Huub Stevens, lässt Labbadia seine Spieler den Weg vom Hotel auf den Platz und zurück laufen und nicht mit dem Golf-Car fahren.

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Am Donnerstag, 18.30 Uhr, bestreitet der VfB im Donaueschinger Anton-Mall-Stadion ein Testspiel gegen den Zweitligisten FSV Frankfurt.

Autor: witt


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