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10. September 2010
Diesmal wird Yapi spielen
Mit dem FC Basel zurück zum einstigen Arbeitgeber nach Bern.
FUSSBALL (-di). Es sieht nach einer Win-win-Situation aus. Gilles Yapi, der im Sommer ablösefrei von den Berner Young Boys zum FC Basel gewechselt war, fühlt sich "glücklich" am Rheinknie, wo er – anders als am Bärengraben – "eine Fußballstadt" erlebt. Und der Verein sieht seine Erwartungen an die neue Nummer zehn voll und ganz erfüllt: "Er übernimmt Verantwortung, fordert die Bälle. Ich bin sicher, dass er uns mit zur Meisterschaft führen wird", lobt Cheftrainer Thorsten Fink. Für den Super-League-Auftritt von Meister FCB bei Vizemeister YB am Sonntag (16 Uhr, Stade de Suisse) kehrt der 28-jährige Auswahlkicker der Elfenbeinküste dorthin zurück, wo einst vier Jahre lang sein Arbeitsplatz war. Das sei "schon speziell", sagt Yapi, aber es gehe allein um den Sieg, "und dafür haben wir die Qualität". Im Wankdorf hat der FCB vor 17 Wochen mit einem 2:0 den Titelkampf für sich entschieden – gegen einen Heimclub, der wegen des feststehenden Wechsels auf Yapi verzichtete.
Anders als die Basler sind die Berner am Tor zur Champions-League-Gruppenphase gescheitert. National liegt der FCB nach sieben Spieltagen mit einem Punkt hinter Tabellenführer Luzern im Marschplan, der BSC YB mit Platz sieben und erst acht Zählern deutlich dahinter. Gästekeeper Franco Costanzo hat seine Sperre abgesessen. Bei der 1:3-Niederlage der Schweizer Nationalelf gegen England im St.-Jakob-Park hat Basels Xherdan Shaqiri mit einem 25-Meter-Prachttor zumindest persönlich Selbstvertrauen getankt.
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Autor: di
