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13. Oktober 2017

Näher am Schlusslicht als am Spitzenreiter

Pausengestaltung des FC Basel in ungewohnter Lage / In der Vorbereitung auf die Partie in Lugano waren 13 Auswahlspieler weg.

  1. Einer der 13 Basler, die mit ihren Nationalteams unterwegs waren: Mohamed Elyounoussi (links) gewann in Oslo mit Norwegen gegen Nordirland mit 1:0-Toren. Foto: AFP

FUSSBALL. Fünf Ex-Basler waren mit von der Partie, als für die Schweiz am Dienstagabend in Lissabon im Estádio da Luz das Licht der Direktqualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft ausging: Yann Sommer, Fabian Schär, Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri sowie von der 66. Minute an auch Breel Embolo trugen bei der 0:2-Niederlage gegen Europameister Portugal als rot-blau gefärbte Kicker das Trikot der Eidgenossen. Vom aktuellen Kader des FC Basel waren nur Manuel Akanji und Michael Lang dabei – als Bankdrücker.

Nun ist es aber gleichwohl nicht so, dass Clubtrainer Raphael Wicky die Länderspielpause hätte nutzen können, um vor den zwei Auswärtspartien beim FC Lugano in der Super League am Samstag und bei ZSKA Moskau in der Champions League am Mittwoch systematisch mit der bislang wechselhaft auftretenden Basler Mannschaft zu arbeiten. "Erst am Tag vor der Fahrt ins Tessin werden alle wieder da sein", berichtete Wicky. "Aber darüber will ich mich nicht beklagen, das ist ja beim FCB nichts Neues."

Insgesamt 13 Basler Akteure waren für ihre Nationalteams unterwegs. Neben den Schweizern Akanji und Lang auch Taulant Xhaka (für Lugano gelb-gesperrt) mit Albanien, Tomas Vaclik und Marek Suchy mit Tschechien, Mohamed Elyounoussi mit Norwegen, Geoffroy Serey Die mit der Elfenbeinküste, Omar Gaber mit Ägypten sowie Albian Ajeti (der Neuzugang der vorvergangenen Woche), Cedric Itten, Dimitri Oberlin und Dominik Schmid mit der U-21-Auswahl der Schweiz und Neftali Manzambi mit der U 20. Verletzt gefehlt haben zudem ganz oder zeitweise Ricky van Wolkswinkel, Éder Balanta und Renato Steffen. So war es denn auch kein Wunder, dass ein Test gegen Challenge-League-Spitzenreiter FC Schaffhausen mit 1:2 Toren verloren ging.

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Vor der 14-tägigen Unterbrechung des Pflichtspielbetriebs hatten sie in Basel eine Woche der Wahrheit ausgerufen – mit einem am Ende zwiespältigen Aussagewert. Einem 1:0-Sieg des Willens gegen den FC Zürich und einer 5:0-Gala gegen ein ziemlich naiv agierendes Benfica Lissabon sollte ein – wieder – tristes 0:0 bei den Grasshoppers in Zürich folgen. Die Lage in der Liga: Der Dauermeister hat sich auf Rang drei festgesetzt, acht Punkte hinter den führenden Berner Young Boys … und deren sieben vor Schlusslicht Lugano, dem Gastgeber der Bebbi an Spieltag elf.

Schweizer Super League: FC Lugano – FC Basel, Samstag, 19 Uhr, Cornaredo

Autor: Winfried Dietsche