"Schieß e Goal für uns . . ."

Winfried Dietsche

Von Winfried Dietsche

Mi, 14. März 2018

FC Basel

Abschlussschwacher FC Basel mit Versuch zwei in Lausanne.

FUSSBALL (-di). "Wenn du gewinnst wie im Herbst, fällt einem alles einfacher, aber aus Niederlagen lerne ich als Trainer mehr", sagte Raphael Wicky vorige Woche der Basler Zeitung. Über einen mangelnden Erfahrungs- und Erkenntniszugewinn kann sich der Übungsleiter des FC Basel nun nicht mehr beklagen. Der 0:1-Flop des Dauermeisters am Sonntag in Luzern war die dritte Niederlage im vierten Super-League-Spiel anno 2018. Und Wicky hat ein Kernproblem seines Teams in der Ineffizienz vor des Gegners Tor ausgemacht: "Wir sind momentan nicht fähig, das 1:0 zu schießen."

Vor und nach dem 2:0-Sieg vor Monatsfrist in Thun hat der FCB null Mal eingenetzt. 0:1 gegen Lugano, 0:2 gegen St. Gallen, jetzt Luzern: "FC Basel, schieß e Goal, schieß e Goal für uns" – nie klangen die rot-blauen Fangesänge angesagter. Und sie richten sich stellvertretend an Ricky van Wolfswinkel. Der Niederländer trifft nach seiner Verletzungspause nicht mehr, setzte gegen St. Gallen einen Elfmeter in den Basler Abendhimmel und schoss in Luzern aus vier Metern drüber.

In dem vor 18 Tagen von einem vereisten Terrain erzwungenen Mittwochs-Nachholspiel bei Lausanne Sport (Platz acht) geht es für die Bebbi (ohne den gelbgesperrten Kapitän Marek Suchy) wieder um Tore – für die Absicherung von Rang zwei, nicht etwa für ein Heranrücken an die weit enteilten Berner Young Boys.

Schweizer Super League (Nachholspiel): FC Lausanne Sport – FC Basel; Mittwoch, 18.45 Uhr, Stade Olympique de la Pontaise