Fußball

Trainer Wicky lässt Basel die Champions League rocken

-di

Von -di

Mi, 06. Dezember 2017 um 23:45 Uhr

FC Basel

Der FC Basel ist in dieser Saison runderneuert. Und er verblüfft alle. Der Grund: Mit einem 2:0 bei Benfica Lissabon zog Basel als Zweiter hinter ManU ins Achtelfinale der Champions League ein.

Einer dejenigen, die verblüfft sind, ist Peter Knäbel, vor gut zehn Jahren technischer Direktor und Nachwuchschef des Vereins vom Rheinknie sowie von 2014 bis 2016 Direktor Profifußball und Interimstrainer beim Bundesligisten Hamburger SV. In seiner neuen Funktion als Champions-League-Experte des Schweizer Fernsehens attestierte Knäbel dem soeben "runderneuerten FCB" eine "absolut grandiose Kampagne" in Europas Königsklasse.

Dass die Basler mit einem 2:0-Erfolg bei Benfica Lissabon als Gruppenzweiter hinter Manchester United und vor ZSKA Moskau den Vorstoß ins Achtelfinale besiegelt haben, sei "das Produkt harter Arbeit", sagte Knäbel am Dienstagabend in die TV-Kameras – und meinte damit zuerst Trainer Raphael Wicky.

Der 40-Jährige, beim Schweizer Dauermeister diesen Sommer vom U-21- zum Chefcoach befördert, hat nach einem holprigen Saisonstart – in der Super League rangiert der Doublegewinner vier Punkte hinter den Berner Young Boys auf Platz zwei – ein (wieder) erfolgreiches Team geformt, das vermehrt mit jüngeren und im Verein ausgebildeten Akteuren zielstrebigen und variablen Fußball zeigt. Nach dem vierten Sieg im sechsten Spiel – Mohamed Elyounoussi (5. Minute) und Dimitri Oberlin (65.) erzielten beim Gruppenletzten in Portugal die Tore – sprach Wicky, als Spieler einst bei Werder Bremen und beim HSV unter Vertrag, von einer "unglaublichen" Leistung, die seine Equipe auf dem internationalen Parkett geboten habe. Marco Streller schrieb dem Walliser "einen Großteil des Erfolgs" zu. Der frühere FCB-Stürmer ist in Basel als Sportchef ebenso erst seit einem halben Jahr im Amt wie Wicky als Trainer und Bernhard Burgener als Clubpräsident.