Van Wolfswinkel will in Arnheim Spaß haben

Winfried Dietsche

Von Winfried Dietsche

Do, 09. August 2018

FC Basel

FC Basel in Europa-League-Quali beim Exverein seines Angreifers.

FUSSBALL (-di). "Ich hätte es vorgezogen, in Moskau zu sein", sagt Ricky van Wolfswinkel. Der Stürmer des FC Basel hebt damit darauf ab, dass der Schweizer Fußball-Vizemeister in der dritten Runde der Champions-League-Qualifikation auf Spartak Moskau getroffen wäre, wenn er sie denn erreicht hätte. Nach dem Aus in Runde zwei gegen PAOK Saloniki (1:2, 0:3) müssen die Bebbi die Abzweigung in die Europa-League-Quali nehmen – und haben da mit Vitesse Arnheim einen Widersacher vor der Brust, bei dem anzutreten für van Wolfswinkel (auch) "eine Menge Spaß" bedeutet: Es ist der Club, von dem der Niederländer im Juni 2017 als "Königstransfer (so Sportchef Marco Streller) ans Rheinknie gewechselt war.

Vitesse stelle "ein wirklich starkes Team, vor allem technisch", sagt van Wolfswinkel über den Tabellensechsten der vergangenen Eredivisie-Saison (die neue Spielzeit beginnt am kommenden Wochenende). Aber der FCB habe mit dem 4:2-Sieg am Samstag gegen die Grasshoppers zum Einstand von Trainer Marcel Koller – der den gelernten Mittelstürmer auf den rechten Flügel stellte – einen "guten Neustart" hingelegt. Auf diesem Weg gelte es weiterzumachen, sagt der 29-Jährige vor dem Hinspiel in der Hauptstadt der niederländischen Provinz Gelderland. Es ist gut möglich, dass bei den Baslern Raoul Petretta in die Startformation zurückkehrt. Der Linksverteidiger hat eine Knöchelverletzung auskuriert, Positionsrivale Blas Riveros im vergangenen Super-League-Spiel zwei Elfmeter verschuldet. Sollte sich der FCB gegen Arnheim durchsetzen, würde in den Europa-League-Playoffs entweder Dinamo Brest (Weißrussland) oder Apollon Limassol (Zypern) warten.

Unterdessen haben die Basler den 21-jährigen Angreifer Neftali Manzambi für eine Saison an den spanischen Zweitligisten Sporting Gijón ausgeliehen.

Europa League, Qualifikation, dritte Runde, Hinspiel: Vitesse Arnheim – FC Basel;
Donnerstag, 20 Uhr, Gelre-Dome