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13. Mai 2016

Feiern mit Wein, Wildschwein und Musik

Hoffest in Malterdingen zum 15. Geburtstag am 14. und 15. Mai.

  1. Hier im Hof will Mario Burkhart am Wochenende mit Gästen anstoßen. Foto: Anita Fertl

Prämierte Weine und das 15-jährige Bestehen seiner Weinmanufaktur: Mario Burkhart hat gleich zweifachen Grund zu feiern. Passend zum Firmenjubiläum gab es bereits zum dritten Mal in Folge eine Medaille bei der Global Pinot Noir Masters in London. Das soll mit einem Hoffest am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Mai, gefeiert werden.

Der Weinbau hat in der Familie Burkhart Tradition. Schon Mario Burkharts Urgroßvater hat Obst und Wein angebaut. Das elterliche Weingut in Jechtingen besteht seit 1987. Da die Eltern noch jung waren und die Übernahme in weiter Ferne lag, hat Burkhart bereits 2001 den Grundstock für seine erste Ernte gelegt. "Ich habe mit nichts angefangen und mich allmählich vergrößert", sagt der Winzermeister. Auf seinen ersten 1,1 Hektar baute er Spätburgunder und Weißburgunder an, weitere Sorten folgten und mittlerweile bewirtschaftet Burkhart drei Hektar.

Mit seinem Spätburgunder wagte sich Burkhart schließlich auf internationales Terrain – mit Erfolg. Bei den von der Fachzeitschrift The Drinks Business ausgeschriebenen Global Pinot Noir Masters, einem internationalen Wettbewerb mit etwa 350 Weinen aus 16 Ländern, holte er sich 2014 die Silbermedaille. Im Jahr 2015 folgten Gold und Bronze und 2016 wiederum eine Silbermedaille mit seinem Rarus Noir.

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Diese Tropfen und weitere aus der Weinmanufaktur Burkhart können Interessierte und Genießer während des Hoffests kosten. Das steigt dann ab Samstag, 18 Uhr, erstmals mit Livemusik. Die Billy Rockas aus Ettlingen wollen für Tanz- und Partystimmung sorgen, bei der Alt und Jung auf ihre Kosten kommen. Auch am Sonntag geht es weiter mit Musik zum Mitsingen, gespielt von der Band Sappermoschd. Als besonderes Schmankerl gibt es Oldtimerfahrten in den Weinberg, begleitet von Klaus Schmidt, der, als Zisterziensermönch gewandet, seine Gästen mitnimmt zu einem Ausflug in die Geschichte von Malterdingen. Nach Stationen an heilkräftiger Quelle und einem der alten Brauereikeller des Mönchshofs geht die Fahrt weiter zum Willistein. Dort erfahren die Gäste einiges über die alte, 1285 erstmals erwähnte Weinberglage, wo Zisterziensermönche vom Tennenbacher Kloster erstmals Pinot Noir anbauten. An diesem geschichtsträchtigen Fleckchen präsentiert die Breisgauer Weinprinzessin Lena Grodel die Medaillenweine von heute.

Auch auf dem Hof kommt der Genuss nicht zu kurz: Auf der Speisekarte stehen Wildschwein mit Trüffel, Ochsenkotelett und Fisch sowie frischen Spargel aus der Region. Neben den Burkhartweinen schenken auch zwei Gastwinzer aus dem Markgräflerland ihre Tropfen aus.

Autor: anfe