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13. September 2017

Auf Krügel folgt Meyer

Wechsel an der Spitze der VHS-Außenstelle Feldberg zum Start des Herbst- und Winterprogramms.

  1. Wechsel an der Spitze der VHS-Außenstelle Feldberg: Bürgermeister Stefan Wirbser und VHS-Leiterin Karin Hausmann (rechts) verabschiedeten Ilse Krügel (Zweite von links), die sechs Jahre lang die Außenstelle leitete, und hießen die neue Leiterin Ulrike Meyer willkommen. Foto: Ralf Morys

FELDBERG. Zu Beginn des neuen Herbst- und Winterprogramms der VHS-Hochschwarzwald gibt es an der Spitze der Außenstelle Feldberg einen Wechsel. Ilse Krügel gibt nach sechs Jahren die Leitung ab. Künftig wird sich die neue VHS-Außenstellenleiterin Ulrike Meyer in Feldberg um Kurse, Dozenten und Räumlichkeiten kümmern.

Im Rathaus Altglashütten verabschiedeten die Leiterin der VHS-Hochschwarzwald Karin Hausmann und Bürgermeister Stefan Wirbser zunächst Ilse Krügel und dankten ihr für das Engagement. Gleichzeitig hießen sie Ulrike Meyer an der Spitze der VHS-Außenstelle willkommen.

Im Herbst 2011 übernahm Ilse Krügel die VHS-Außenstelle Feldberg und hat in dieser Zeit 110 Kurse in der Gemeinde organisiert. Die größte Herausforderung in dieser Zeit war der Aufbau eines Sprachangebots für Asylbewerber, die der Kreis am Sommerberg in Altglashütten einquartierte. "Hier hat sich die VHS eingebracht und sei zu einem Eckpfeiler geworden", betonte Wirbser. Die VHS habe dank schlanker Strukturen hier schnell und ohne großen bürokratischen Aufwand auf die neuen Herausforderungen reagieren können. Und parallel sei das normale Programm gelaufen.

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Das Lob gab die scheidende Ilse Krügel gerne an die VHS Hochschwarzwald in Neustadt weiter, wo die Weichen für die Sprachkurse gestellt und gut gearbeitet werden. "Die Zusammenarbeit hat mir immer viel Spaß bereitet." Nun wolle sie nach einer überschaubaren Zeit, in der sie viele Leute kennenlernte und ein anderes Kursangebot schaffte, diese Aufgaben gerne an Ulrike Meyer übergeben.

Die VHS werde gut angenommen in der Bevölkerung, wie er als Kassenprüfer der VHS seit 1996 anhand der steigen Zahl von Belegen für Dozenten und Kurse bestätigen könne, warf Wirbser ein. Er freue sich, dass mit Ulrike Meyer jemand im Ort bereit sei, die Nachfolge von Ilse Krügel anzutreten.

Von EDV-Kursen bis zur Wildkräuterpirsch

Karin Hausmann lobte Ilse Krügel und meinte, die VHS-Außenstellen sind für die Kontakte vor Ort wichtig und deshalb freue sie sich über die Nachfolgerin, die auch in Feldberg wohne. Das neue Programm liege jetzt auch in neuer Aufmachung vor, aber nicht überall können alle Kurse angeboten werden. Es gebe feste Größen wie Yoga aber auch Sprachkurse wie Deutsch für Hotelgastronomie oder der Umgang mit dem Smartphone für Kinder und Jugendliche. Das Angebotsprogramm ändere sich und immer wieder müsse man sich mit neuen Themen auseinandersetzen. So war es auch in der Zeit von Ilse Krügel, auch dort gab es "von EDV-Kursen bis zur Wildkräuterpirsch ein breitgefächertes Angebot", sagte Karin Hausmann. Sie dankte Wirbser, dass er im Jubiläumsjahr, 125 Jahre Heimat des Skilaufs, mit Gästeführern die Liftanlagen besichtigte und viele Informationen weitergab, die die Gästeführer nun an die Besucher weitergeben können.

"Ich freue mich auf die neue Aufgabe", bekannte Ulrike Meyer. Sie kenne die VHS seit den 1990er-Jahren, als sie im Landkreis Heilbronn schon erste Kurse gab. Seit 2004 lebt sie in Feldberg. Sie habe viele Ideen für die künftigen VHS-Programme, für die es nun Dozenten, Räume und Teilnehmer zu finden gelte. "Los geht’s", meinte sie zum Programm.

Wie es generell mit den nebenamtlichen Tätigkeiten weitergehe, sei eine generelle Frage, warf Wirbser am Ende noch ein. Die persönlichen Kontakte seien wichtig, um die soziale Kompetenz in der Gesellschaft zu erhalten. Auch im digitalen Zeitalter könne nicht alles online geregelt werden. Gerade in der Frage der Integration sind die VHS-Teams gefragt, die Sprachbarrieren zu beseitigen. In drei Jahren seien die Sprachkurse um rund die Hälfte gestiegen. An Arbeit und Ideen wird es der neuen VHS-Außenstellenleiterin Ulrike Meyer in Feldberg daher sicher nicht mangeln.

Autor: Ralf Morys