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20. Februar 2012

Die Alten sehen ganz schön alt aus

Die Jungen mit dem "griechischen Hochstapler" gewinnen das Gaudirennen am Schrofenbuckel.

  1. Sieger der Kategorie Originalität: die „jungen Wagenbauer“ mit dem „griechischen Hochstapler“. Foto: tina Hättich

FELDBERG. Nachdem der Skiclub Altglashütten als langjähriger Veranstalter des Gaudirennens inmitten der Vorbereitungen kurzfristig bekanntgegeben hatte, dass man wegen Personalmangels die weithin bekannte Veranstaltung nicht ausrichten könne, klinkten sich die Motorradfreunde Feldberg ein und organisierten, unterstützt vom Skiclubvorstand, innerhalb einer Woche das Ereignis am Neuglashüttener Schrofebuckel. Bei milden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein konnten die Motorradfreunde mit Volker Bär den Tag als rundum gelungen verbuchen.

Neun Gefährte stürzten sich mutig den Hang hinunter. In der Kategorie Geschwindigkeit hatten die kleinen, wendigen Schlitten die Nase vorn. Es siegte "Cool Runnings" mit der Mannschaft rund um Franziska Dörflinger, die am Hang ihren 13. Geburtstag feierte. Das "Wikingerschiff" mit den beiden zwölfjährigen Marius Brauner und Lukas Vogt wurde Zweiter. Die "Schlafmützen" – Andreas Faller und seine Töchter Anna und Lilian – belegten Rang drei.

In der Kategorie Originalität wurden die Feldberger Wagenbauer, die viele Jahre lang unangefochten waren, vom liebevoll Krabbelgruppe genannten Nachwuchs der "jungen Wagenbauer" in die Schranken gewiesen. Simon Schwörer, Tobias Dörflinger, Björn Fries, Luisa Basler, Isabel Dörflinger, Peter Knöbel, Felix Laubis, Benedikt Wirbser, Tobias Joos, Annalena Fischer und Felix Greve siegten überlegen mit dem "griechischen Hochstapler" und empfingen den von Tobias Laubis zum Wanderpokal umgebauten silbernen Holzschlitten. Christian König, Kopf der unterlegenen "alten" Wagenbauer, die mit dem Sommerberg-Paradies abgeschlagen Sechste wurden, gratulierte fair, betonte aber, man werde 2013 dem Nachwuchs den Titel wieder streitig machen. "Cool Runnings" erreichten auch in dieser Kategorie einen Podestplatz, und das "Traumschiff Surprise" mit den zehnjährigen Julius Sigwarth und Martin Dzwiza freute sich über Rang drei.

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Autor: Tina Hättich