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06. Februar 2012
Gluggere-Obend zum Auftakt
Die Fasnet in Feldberg.
FELDBERG. In diesem Jahr startete die Feldberger Fasnet, bedingt durch das am Wochenende stattgefundene, 33-jährige Jubiläum der Bärenzunft (wir berichten noch), vergleichsweise früh. Weiter geht es am 11. Februar mit dem Verkauf der Feldberger Narrenzeitung in allen Ortsteilen. Diese Aufgabe übernehmen seit Jahren in bewährter Form die Feldberger Wagenbauer, die von Haus zu Haus ziehen und das Narrenblättle an den Mann beziehungsweise an die Frau bringen.
So richtig starten die närrischen Tage dann am 14. Februar um 20.11 Uhr in der Feldberghalle mit dem Gluggere-Obend, einer Fasnet-Veranstaltung nur für Frauen. Die zwölf Feldberger Damen mit Ober-Gluggere Irene Dietsche stellen alljährlich ein weit über die Ortsgrenzen hinaus beliebtes Programm aus ortspolitischen und weltbewegenden Themen zusammen und können dieses Jahr ihren 50. Gluggere-Obend feiern.
Der Schmutzige Dunschdig startet bereits um 6:11 Uhr mit dem Treffen der Jungmusiker im Café Häberle. Anschließend werden die Kindergarten- und Schulkinder befreit, bevor um 11:11 Uhr Bürgermeister Stefan Wirbser für die Zeit der närrischen Tage seines Amtes enthoben wird. Die Hemdglunki-Umzüge in Bärental und Altglashütten am Nachmittag sowie die Hex-Ausgrabung um 19:31 Uhr mit anschließendem Hemdglunki-Ball im Foyer der Feldberghalle runden den Schmutzige Dunschdig ab.
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Freitag, 17. und Samstag 18. Februar stehen am Höchsten ganz im Zeichen der eher sportlichen Ertüchtigung. Während am Freitag der Hexen-Contest am Seebuck stattfindet und jeder als "Feldberg-Hexe" verkleidete Skifahrer, der sich bis 10.30 Uhr im Hexeniglu an der Talstation meldet, einen kostenlosen Skipass erhält, sind am Samstag beim Gaudirennen am Schrofebuckel sowohl Schnelligkeit als auch Originalität gefragt. Das Rennen, bei dem sich Mutige in lustigen Rutschgefährten den Abhang hinunterstürzen, findet nur bei geeigneter Witterung statt.
Der Fasnetsundig startet um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Wendelin, der von der Bärenzunft mitgestaltet wird. Im Anschluss gibt es Narrensuppe auf dem Dorfplatz, wo die Feldberger Wagenbauer den ganzen Tag für Partystimmung und kulinarisches Wohlergehen sorgen. Um 17.31 Uhr finden sich am Bahnhof in Altglashütten die Fußgruppen und Umzugswagen ein, die am traditionellen Nacht-Umzug teilnehmen. Dieser führt ab 18.11 Uhr durchs Dörfle Richtung Feldberghalle. Das anschließende närrische Treiben wird von den einheimischen Musikvereinen, der Cegoband und DJ X-midt musikalisch umrahmt.
Die von der Bärenzunft organisierte Kinderfasnet am Fasnetzischdig läutet gleichzeitig den letzten Tag der Feldberger Fasnet ein. Ab 14.11 Uhr freuen sich die Kleinsten auf lustige Spiele und tolle Aktionen in der Feldberghalle. Um 19.41 Uhr treffen sich die Narren in der Schulstraße, um gemeinsam zum Parkplatz der Feldberghalle zu laufen und sich dort mit lautem Wehklagen bei der Hex-Verbrennung von der Feldberger Fasnet 2012 zu verabschieden. Im Anschluss lässt man die närrische Zeit im Foyer der Feldberghalle gemütlich ausklingen.
Lediglich die Feldberger Junggesellen haben am darauffolgenden Wochenende noch einen Einsatz: Nachdem sie, ausgestattet mit Traktor und Anhänger, in der Gemeinde Holz zusammengebettelt und dabei den einen oder anderen Schnaps getrunken haben, findet am Samstag, 25. Februar, das traditionelle Scheibenschlagen am Schrofebuckel statt.
Autor: Tina Hättich
