Ferienprogramm erfolgreich bei Kindern und Eltern

Christiane Sahli

Von Christiane Sahli

Fr, 17. August 2018

St. Blasien

Erstmals angebotene Unternehmungen kommen gut an / Ob es im nächsten Jahr weitergeht, steht noch nicht fest.

ST. BLASIEN. Zum ersten Mal hatte die Stadt St. Blasien in diesem Jahr ein Kinderferienprogramm angeboten. Schulsozialarbeiterin Marisa Kern hatte ein attraktives Programm zusammengestellt, an dem 21 Kinder teilnahmen. Höhepunkt des Ferienprogramms war die Eselwanderung im Menzenschwander Tal.

Mit dem Wunsch nach einem Ferienprogramm war Bürgermeister Adrian Probst an Marisa Kern herangetreten. Die Schulsozialarbeiterin hatte sich gerne bereit erklärt, die Organisation zu übernehmen und in der Zeit vom 30. Juli bis 3. August fünf interessante Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Da gab es eine exklusive Führung durch das St. Blasier Wildgehege, einen Besuch im Haus der Natur auf dem Feldberg mit anschließender Wanderung nach Menzenschwand, einen Besuch der Feuerwehr und einen Ausflug zum Schluchsee mit Schifffahrt, Wanderung und Spaß auf einem Abenteuerspielplatz. Last but not least ging es noch einmal nach Menzenschwand zu einer Eselwanderung mit Eselmama Anja Kaiser.

21 Kinder, mehr Jungen als Mädchen, hatten sich für das Ferienprogramm angemeldet, entweder für die ganze Woche oder für einzelne Veranstaltungen. Zwischen 13 und 15 Kinder waren pro Veranstaltung mit von der Partie. Die Gruppe sei harmonisch gewesen, Streit habe es kaum gegeben, sagte Marisa Kern. Als Highlight des Kinderferienprogramm bezeichnete sie die Eselwanderung, auch die Jungs, selbst die wildesten, hätte sich für die Langohren begeistert und seien liebevoll mit den Tieren umgegangen.

Aber nicht nur die Kinder, auch die Betreuer, zu denen außer der Schulsozialarbeiterin auch Manuela Höfler, in der Schule in der Nachmittagsbetreuung tätig, FSJ-ler Nicolai Rupp und ein Praktikant gehörten, verbrachten eine abwechslungsreiche, spannende und harmonische Zeit, so das Fazit von Marisa Kern. Und insbesondere für die berufstätigen Eltern stellte die Betreuung der Kinder im Ferienprogramm eine Entlastung dar, denn die Kinder wurden bereits ab 7.30 Uhr in der Fürstabt-Gerbert-Schule betreut, ein Angebot, das von zwei bis vier Kindern am Tag wahrgenommen wurde.

Eine Fortsetzung des Kinderferienprogramms in den nächsten Sommerferien befürwortet Marisa Kern grundsätzlich, ob es sich wieder realisieren lässt, steht derzeit allerdings noch nicht fest.