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10. Juli 2012

Filzpuppen und Windräder

Rund 70 Aussteller lockten zahlreiche Besucher zum Kunsthandwerkermarkt in Staufen.

  1. Reichlich Stoff für Freunde des Selbstgemachten bot der Kunsthandwerkermarkt in Staufen. Foto: Susanne Müller

  2. Kunsthandwerk gefällt auch dem Nachwuchs. Foto: Susanne Müller

  3. Konzentrierte Arbeit für eine neue Sitzfläche. Foto: Susanne Müller

STAUFEN (sam). Nur Handgemachtes – das ist das Profil des Kunsthandwerkermarktes in Staufen auf dem Schladererplatz. Rund 70 Aussteller versammelten sich am Wochenende unter den Platanen, und die beiden Keramiker, Roland Beha aus Staufen und Ines Verschel aus Emmendingen, die den Markt gemeinsam organisiert haben, zeigten sich schon am Samstag zufrieden über den Andrang der Besucher.

"Ich bin selbst oft auf Märkten unterwegs", sagt Beha, "so knüpfe ich stets Kontakte, und viele sagen es dann auch weiter." Damit erklärt sich der Einzugskreis der versammelten Aussteller. Der Drexler kommt schon zum vierten Mal aus Norddeutschland, andere aus dem Schwarzwald, vom Bodensee oder sogar aus Zürich. Die optimale Größe hat der Markt nach Behas Dafürhalten ebenfalls. "Wir wollen gar nicht wachsen", sagt der Staufener Keramiker, der in diesem Jahr wieder neue Brunnenobjekte und Gartenkeramik mitgebracht hat. So wie viele andere Händler auch macht Beha die Erfahrung, dass die Kunden vom Markt bisweilen auch den Weg ins Atelier suchen. "Ich stelle deshalb einen Querschnitt meiner Arbeit hier aus."

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Susanne Schuster ist aus Augsburg mit zauberhaften Meerjungfrauen und Wattewolkenpuppenschaukeln nach Staufen gekommen. Filz ist häufiger zu sehen an den Ständen, darüber hinaus, Schmuck, Porzellan, Holz, Tuch und Fantasieobjekte in allen Formen und Farben. "Schauen Sie, aber mit den Augen, nicht mit den Händen", mahnt ein Aussteller allzu forsche Besucher an seinem Stand.

Tinguely en miniature – Regenschirmsprossen verwendet Reiner Fischer aus München für seine kinetischen Metallkonstruktionen. Es gibt sie auch motorisiert, und darüber hinaus witterungsbeständige Windräder aus Fahrradspeichen und Acrylglasscheiben. Kontrastreich funkelt es auch am Stand von Jorinde Nisse, die mit ihren Schmuckkreationen auch in Zürich und Berlin präsent ist.

Autor: sam