Giftmüllanlage in Grenzach geplant

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Fr, 16. November 2012

Grenzach-Wyhlen

Bis zu 140 000 Tonnen pro Jahr.

FREIBURG (hup). Auf dem Gelände der BASF in Grenzach-Wyhlen ist eine große Sondermüllbehandlungsanlage geplant. In ihr will ein örtliches Entsorgungsunternehmen jährlich bis zu 80 000 Tonnen feste und bis zu 60 000 Tonnen flüssige "gefährliche und nicht gefährliche" Abfälle unschädlich machen. Das gab das Regierungspräsidium Freiburg am Donnerstag bekannt. Weitere Einzelheiten will die Behörde an diesem Freitag durch öffentliche Bekanntmachung mitteilen.

Die Pläne sollen vom 23. November an im Rathaus Wyhlen und im Regierungspräsidium öffentlich ausliegen. Zugleich startet dann die Frist für Einwendungen und läuft bis zum 21. Januar. Die Behörde will neben der Gemeinde den Regionalverband, die Naturschutzverbände und den Kanton Basel-Land beteiligen.

Antragstellerin ist die Firma Zimmermann Sonderabfallentsorgung in Grenzach. Laut Regierungspräsidium soll das in der Sondermüllanlage vorgereinigte Abwasser in die Kläranlage der BASF geleitet werden. Deren gereinigtes Abwasser wiederum fließt in den Rhein.