Ab 1. Januar gilt die Doppik

Herbert Frey

Von Herbert Frey

Sa, 04. August 2018

Rümmingen

Kiesewetter: Umstellung klappt.

BINZEN (vl). Die Städte und Gemeinden, die die Umstellung aufs neue, doppische Haushaltsrecht schon hinter sich haben, können ein Lied davon singen. Die Umstellung ist eine Herkulesarbeit. Verzögert wurde sie im Gemeindeverwaltungsverband noch durch die Personalwechsel im Rechnungsamt, die die Wahl des langjährigen Kämmerers Oliver Friebolin zum Eimeldinger Bürgermeister nach sich zog. Seit dem Jahresanfang ist mit Melanie Dittmann aber eine neue Rechnungsamtsleiterin da, die mit ihrem Team die Aufgabe für die sechs Verbandsgemeinden zügig angepackt hat. Und für Verbandshauptamtsleiter Dominik Kiesewetter ist klar, dass es mit der Umstellung nun wie geplant klappt.

"Wir werden das NKHR zum 1. Januar 2019 einführen", hält Kiesewetter auf BZ-Nachfrage fest. Aktuell werde mit Unterstützung eines externen Dienstleisters das Vermögen der Gemeinden bewertet – Grundstücke, Gebäude, Straßen, Kanäle, Spielplätze, Wald oder Inventar. Des Weiteren werde aktuell die neue Finanzsoftware der Firma Datev installiert. Auch würden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entsprechend geschult. "Kürzlich fand eine Informationsveranstaltung für die Gemeinderäte der Verbandsgemeinden statt, um diese auf die bevorstehenden Haushaltsberatungen 2019 vorzubereiten", berichtet Kiesewetter. Der Gesetzgeber verspricht sich von der Umstellung eine größere Transparenz, die Umstellung ist für alle Gemeinden bis spätestens 1. Januar 2020 verpflichtend.