Fliegende Teller im Wald

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 04. September 2018

Heuweiler

72 Spieler treten bei Discgolf-Turnier in Heuweiler an.

HEUWEILER (BZ). Wer am Wochenende im Heuweilermer Wald unterwegs war, hat sich eventuell gewundert über Männer und Frauen, die mit Frisbees durch den Wald liefen, zwischen Büschen die runden Teller durch die Gegend warfen und dabei hochkonzentriert dreinblickten. Discgolf nennt sich die nicht ganz so gewöhnliche Sportart. Und am vergangenen Wochenende fand ein Turnier statt – die Heuweilermer Dorf Challenge. 72 Teilnehmer gingen an den Start. "Mehr Spieler hätten nicht mehr teilnehmen können", berichtet Jonathan Maas, Vorsitzender beim Verein Heads Up Freiburg, der den Wettbewerb organisiert hatte.

Bei der Sportart müssen die Spieler Frisbee-Scheiben von einem festen Abwurfpunkt aus in Körbe werfen. Landet die Frisbee auf dem Weg zum Korb auf der Bahn, ist dort der neue Abwurfpunkt. Die benötigten Würfe werden addiert. Der Parcours des Freiburger Vereins besteht aus 18 Bahnen mit 18 Körben und liegt fast komplett im Wald. Durch die vielen Höhenunterschiede und die teilweise engen Schneisen, die man treffen muss, sei der Parcours sehr herausfordernd und eher schwierig zu spielen, sagt Maas.

Bereits zum achten Mal fand die Heuweilermer Dorf Challenge statt. Mitgemacht haben hauptsächlich Spieler aus Süddeutschland. Zum Beispiel aus Rüsselsheim, Reutlingen, Schwabmünchen, Augsburg oder München. Aber auch Spieler aus Münster oder Hoyerswerda kam zum Wettbewerb nach Heuweiler.

Außerdem berichtet Maas von Spielern, die extra aus Basel und Zürich und sogar aus Kopenhagen angereist waren. Für viele sei die Dorf Challenge mittlerweile ein Pflichttermin. "Manche sagen aber auch, sie kommen immer nur, weil das Essen so gut ist", sagt Maas.

Jeder Spieler spielte am Samstag zwei Runden und am Sonntag noch eine weitere Runde. Die besten acht Spieler der offenen Klasse und die besten vier Spieler aller weiteren Klassen spielen dann noch einmal ein Finale über neun Bahnen.

Das Turnier hat letztlich Tony Ferro aus der Schweiz gewonnen, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins. Wie auch schon die beiden Jahre zuvor. Der beste Spieler von Heads Up Freiburg ist Philip Klimsch, er wurde Vierter.