Ein Aushängeschild für die Gemeinde

Roland Vitt

Von Roland Vitt

Mi, 15. August 2018

Forchheim

Nach drei Tagen Härdepfel-Dorffest in Forchheim ziehen die Veranstalter ein positives Fazit.

FORCHHEIM. Drei Tage lang dauerte die 41. Auflage des Härdepfel-Dorffestes in Forchheim. Tausende von Besuchern feierten rund um die Festhalle (BZ vom Montag). Das Fest rund um die "tolle Knolle" endete am Montagabend.

Das Härdepfel-Dorffest zieht seit Jahren Besucher an. Wegen des gemeinsamen Feierns und des Austausches, wegen der vielfältigen kulinarischen Köstlichkeiten, wegen des musikalischen Programms. Nicht nur Forchheimer waren gekommen, sondern auch Radler, Sonntagsausflügler und Feriengäste aus Nah und Fern strömten nur so zu den Vereinen und genossen die deftigen und traditionsbewussten Speisen, die vielfältigen Kartoffelgerichte und ausgefallenen Spezialitäten.

Für ein außergewöhnliches Klangerlebnis sorgten am Sonntag einige Blasorchester: Die Seniorenkapelle Die Lustigen 50er erfreute die Festbesucher auf der Freilichtbühne mit einem fein ausgesuchten Repertoire und wunderschönen Soli. Später unterhielt das große Blasorchester des Musikvereins Wyhl mit schwungvollen Märschen, Polkas und auf der Zunge zergehenden Medleys.

Rege Geschäftigkeit herrschte in aller Frühe am Sonntagmorgen eingangs der Eichstraße. Landwirte und Direktvermarkter mit eigenen Hofläden hatten die ganze Vielfalt von Kartoffeln über Obst der Saison bis hin zu frischem Gemüse ausgelegt. Den Markbeschickern hatten sich auch mehrere Schausteller angeschlossen. Teigwaren wie Nudeln, Dosenwurst, Blumen, Imkerei-Produkte, Marmeladen, Gelees, Seifen, Kunst-, Lederwaren, Textilien und Kaiserstühler-Landeis rundeten das Angebot ab. Am späten Nachmittag durften sich die Gäste dann auf genussvolle Unterhaltung mit den jungen Musikern der Keller Family freuen.

Am Festmontag ab 12 Uhr hatte der Musikverein in seine Laube zum Mittagstisch eingeladen. Um 14.30 Uhr begann der Kindernachmittag bei den acht Vereinen. Erste Station war bei der Garde, hier erhielten die Kinder ihren Laufzettel für die Spielstationen ausgehändigt. Auf dem Programm standen Wasserspiele bei der Feuerwehr oder der "Heiße Draht" beim TTC. Nachdem die Kinder alle acht Spielstationen durchlaufen hatten, bekamen sie zur Belohnung einen Eisgutschein. Um 18 Uhr luden die Vereine dann zum letzten Mal zum Feiern ein. Mit Spannung verfolgten die Besucher die Ziehung der großen Tombola: Der erste Preis waren 500 Euro in bar. Zum Festausklang bot das Duo Surprise aus Endingen Tanz- und Unterhaltungsmusik. Kinderkarussell und Schießbude rundeten das Unterhaltungsprogramm ab.

Daniel Weis vom Förderkreis des Sportvereins und Alois Gerber vom Hirschenclub – beide Vereine waren federführend bei der Organisation – zogen am Montagabend ein positives Fazit. Aufgrund der Erfahrungswerte, die die Vereine in den vergangenen Jahrzehnten gesammelt hätten, sei man gut gerüstet gestartet. Die Rückmeldungen seien positiv gewesen – und die Bedienungen hätten trotz des Andrangs nie den Überblick verloren.