Forchheim in Feierlaune

Roland Vitt

Von Roland Vitt

Mo, 13. August 2018

Forchheim

Bis Montagabend findet rund um die Festhalle das 41. Herdäpfel-Dorffest statt / Bürgermeister lobt Veranstalter.

FORCHHEIM. Es ist eine Veranstaltung mit Tradition: Bereits zum 41. Mal wurde am Samstag das Härdepfel-Dorffest in Forchheim eröffnet. Bis Montagabend wird rund um die Festhalle gefeiert – mit vier verschiedenen Musikkapellen, kulinarischen Leckerbissen und kühlen Getränken.

Der Organisationsaufwand war wieder einmal gewaltig. Das Härdepfel-Dorffest hat auch bei seiner 41. Auflage nichts von seinem Flair verloren. Für die Macher ist es Jahr für Jahr eine Herausforderung, dem Fest, das schon lange einen festen Platz im Terminkalender der Region hat, neue Impulse zu geben. Die acht Vereine, die hinter der Veranstaltung stehen, sind um neue Ideen nie verlegen. Der Festplatz um die Forchheimer Festhalle mit seinen mit viel Liebe zum Detail ausgeschmückten Lauben, kleinen Buden sowie Wein- und Bierinseln war mit nicht zu übersehenden Pflanzenkübeln und Exoten wie Palmen und Bananenbäumen ausgeschmückt. Die Gäste wiederum hatten von allen Festlauben aus einen guten Blick auf die Bühne.

Auch Gäste aus Forchheim im Erzgebirge waren gekommen

Es waren die Blasmusiker vom Musikverein Forchheim, die am Samstag um 18 Uhr den ersten großen Auftritt hatten. Die Kapelle unter Leitung von Elvira Nübling stimmte mit schwungvoll vorgetragenen Musikstücken auf den Abend ein. Bürgermeister Johann Gerber eröffnete das Fest im Namen der Vereinsgemeinschaft. Er konnte auch einige weitgereiste Gäste begrüßen – und zwar aus Forchheim im Erzgebirge. "Von der dortigen Feuerwehr ist eine Abordnung mit Kommandant Nico Richter zu uns an den Kaiserstuhl gekommen, um das 41. Härdepfel-Dorffest mitzufeiern", sagte Gerber, bevor er zum Fassanstich überging. Alle Festgäste kamen in den Genuss eines frisch gezapften Freibiers – und das 41. Härdepfel-Dorffest war eröffnet.

Vier Jahrzehnte sind eine lange Zeit. "Viele von den Jungmusikern hier waren beim ersten Dorffest noch gar nicht auf der Welt, manche nicht einmal angedacht", sagte Bürgermeister Gerber. Er bedanke sich bei den "verehrten und treuen Festgästen", die mit ihrem Besuch dazu beigetragen hatten, dass sich das Forchheimer Fest nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. "Wir alle hoffen, dass es noch viele Jahre so sein wird", sagte er.

Er sprach aber auch den Vereinen im Ort ein großes Lob aus, die sich jedes Jahr anstrengten, um den Gästen so viel wie möglich an Unterhaltung und Vergnügen zu bieten. In diesem Jahr waren der Förderkreis des Sportvereins und der Hirschenclub für die Organisation zuständig. "Ich denke, sie haben die Sache gut gemacht", sagte Gerber.

Das Essensangebot rund um die Festhalle war abwechslungsreich, an musikalischer Unterhaltung fehlte es nicht, am Sonntag war wieder ein Bauernmarkt geboten. Nach der Eröffnung gingen die Festbesucher erst einmal auf einen Rundgang. Viele nutzten die Gelegenheit, sich direkt am Ursprung über die Kartoffel zu informieren, die "tolle Knolle".

Am Samstagabend hatte auf der Festbühne die Partyband Infinity das Sagen. Die Musiker unterhielten mit aktuellen Hits aus den Charts, mit Discosound, Rock, Pop, Countrymusik, Oldies, Evergreens und deutschen Schlagern bis hin zu Stimmungs- und volkstümlicher Musik. Die Lauben waren gut gefüllt, bis in die Nacht hinein wurde gefeiert.

Info: Das Fest endet am Montag, 11. August. Das Programm: Kindernachmittag 14.30 Uhr, Tombola 19 Uhr, Band Surprise 20 Uhr. Die BZ berichtet weiter.