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11. Februar 2010
Forchheim rundet Bebauung ab
Überplanung des Bereichs Ranzenstraße/Weisweiler Straße auf den Weg gebracht / Anschaffungen für den Bauhof beschlossen.
FORCHHEIM. Die Abrundungssatzung Ranzenstraße/Weisweiler Straße ist auf den Weg gebracht. Der Gemeinderat stimmte am Montag dem Aufstellungsbeschluss zu. Gekauft wurden zwei Geräte für den Baufhof, die Entscheidung für ein Programm zur Friedhofsverwaltung wurde zurückgestellt.
Die Abrundungssatzung umfasst zwei Grundstücke an der Weisweiler Straße, die derzeit unbebaut sind. Auf einem stand früher bereits ein Gebäude. Außerdem erweitert die Satzung den hinteren Bereich der Grundstücke in der Ranzenstraße. Der Gemeinderat verlängerte den Geltungsbereich ein Stück nach Norden und stimmte dann geschlossen für den Aufstellungsbeschluss.Damit beginnt das Verfahren für die geplante Ortsabrundung: Das Vorhaben geht ans Landratsamt Emmendingen und wird von dort mit den Anmerkungen der Baurechtsbehörde an das Gremium vor Ort zurückkommen. Erst dann kann die Abrundungssatzung endgültig beschlossen werden.
Für Forchheims Bauhof stimmte der Gemeinderat dem Kauf von zwei Arbeitshilfen zu. Für rund 2100 Euro wird ein neues Schweißgerät gekauft, das mit Schutzgas arbeitet. Für knapp 7300 Euro wird ein Anhänger angeschafft, ein so genannter Dreiseitenkipper. Abgesetzt wurde die Entscheidung zum Kauf des gängigen Programms zur Friedhofsverwaltung. Gemeinderat Jürgen Würtz fand den Programmtyp mit Anschaffungskosten von rund 2000 Euro teuer und regte eine günstigere und einfachere Lösung an. Deren Vorlage wird nun abgewartet.
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Bei den Bauanträgen wurde über einen Neubau "Im Lehgarten" informiert. Eine Befreiung erteilte das Gremium für ein Bauvorhaben an der Spenglerstraße. Dabei ging es um eine Abstandsregelung zur Straße, die aber zum großen Teil eingehalten wird. Ohne weitere Debatte stimmte Forchheim dem Bebauungsplan der Stadt Endingen für den Bereich um die Minigolfanlage zu.
Bürgermeister Johann Gerber informierte zum Schluss der öffentlichen Sitzung über verschiedene Termine. Die Informationsveranstaltung zum Thema genmanipuliertes Saatgut wird am 23. Februar stattfinden. Die Einladung mit den Namen der Referenten wird demnächst verschickt. Am 22. März werden sich Gemeinde und Vereine treffen, um über die 1250-Jahr-Feier zu sprechen. Ein Treffen des Gemeinderats wird für eine Besichtigungstour der Feldwege angesetzt, um Entscheidungen zur notwendigen Sanierung zu treffen.
Autor: Ilona Hüge
