Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
10. März 2010
Forchheim saniert Wege
Gemeinderat tagte öffentlich.
FORCHHEIM. In Forchheim soll die Sanierung der Feldwege mit Asphaltdecke angegangen werden. Deshalb hat der Gemeinderat am Montagabend beschlossen, für den schlechtesten Weg im Süden der Gemarkung einen Planer zu beauftragen, Bau und Kosten zu konzipieren.
Bürgermeister Johann Gerber betonte, er habe kein Verständnis für die Landwirte, die mit ihren schweren Maschinen die Feldwege ramponieren. Immerhin würden deren Felder mit diesen Wegen erschlossen. Es sei die Frage, ob die Gemeinde überhaupt noch dafür Geld ausgeben soll, wenn manche Landwirte derart mit den Wegen umgehen, sagte Gerber.
Die Richtlinie bei der Sanierung soll sein, dass künftig alle Feldwege auf 3,50 Meter Breite ausgebaut werden. Darüber hinaus sind die Kreuzungen in schlechtem Zustand. Da die Gemeinde dort in der Regel keine angrenzende Fläche besitzt, um die Kreuzungsbereiche auszubauen, will man mit den Eigentümern wegen des Abtritts von Flächen verhandeln.
Auch die Wege im Wald seien in einem katastrophalen Zustand, hieß es aus dem Gemeinderat. Die Frage kam auf, ob man hier nicht nach dem Verursacherprinzip die Waldarbeiter, die die Bäume mit den Maschinen zum Weg hin schleifen, belangen könne. Gerber verwies darauf, dass diese von der Gemeinde angeheuerte Profis seien. Verantwortlich sei Revierleiter Arno Umhauer. Dieser habe in seinem Forstbetriebsplan Geld für Wegebau, die eben für die Reparatur eingesetzt werden müssten, so Gerber.
Werbung
Zur Instandsetzung der Gehwege im Ort sagte Gerber, dass man sich hier an die Arbeiten an der Landesstraße halte. Dort wird gerade das Stromkabel verlegt. Wenn nach der Instandsetzung an den Wegen, die von den Bauarbeiten für das Stromkabel betroffenen sind, noch Geld übrig sei, könne man über die Instandsetzung weiterer Gehwege nachdenken.
Gerber gab bekannt, dass 250 Eigentümer von Grundstücken im Ort angeschrieben werden. Sie bekommen Fragebögen zu den unbebauten Flächen im Ort, damit Informationen zu den Baulücken und ihrer mögliche Bebauung gesammelt werden können.
Auf der Tagesordnung stand auch ein Bauantrag für ein Einfamilienhaus im Baugebiet "Lehgarten". Der Antrag brauchte keine Befreiung und wurde vom Gemeinderat nur zur Kenntnis genommen. Gerber hatte den Bauantrag auf die Tagesordnung gesetzt, damit der Rat sehe, dass im Neubaugebiet etwas geht.
Autor: Michael Haberer
