Mehr Einnahmen für Forchheim

Christiane Franz

Von Christiane Franz

Do, 26. Juli 2018

Forchheim

Jahresrechnung 2017 schloss besser als geplant/ Mehreinnahmen auch im laufenden Jahr.

FORCHHEIM. Eine erfreuliche Bilanz konnte Kämmerer Christian Hess für das Jahr 2017 in der öffentlichen Gemeinderatsitzung am Montag ziehen. Auch das laufende Haushaltsjahr entwickelt sich eher besser als geplant. Auf rund 55 000 Euro stiegen inzwischen die Mehrkosten des Gemeindezentrums.

"Das Jahr 2017 hat besser abgeschnitten als geplant", berichtete Hess. Mehreinnahmen und Minderausgaben im Verwaltungshaushalt führten zu einer höheren Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt. Insgesamt konnten knapp 278 000 Euro zur allgemeinen Rücklage an den Vermögenshaushalt zugeführt werden. Der Rücklagenstand erhöhte sich auf 4,42 Millionen Euro.

Im Einzelnen beträgt das Ergebnis für 2017 in Einnahmen und Ausgaben rund 2, 715 Millionen Euro im Verwaltungs- und knapp 869 000 Euro im Vermögenshaushalt. Daraus folgt im Gesamthaushalt ein Volumen von 3,482 Millionen Euro. Das Anlagevermögen betrug zum Jahresende rund 17,3 Millionen Euro.

Auch der Zwischenbericht von Kämmerer Hess für das laufende Jahr ist positiv. Bei der Gewerbesteuer und den Einnahmen aus Verkauf, Miete und Pacht liegt der aktuelle Stand bereits deutlich über dem Erwarteten. Vor allem die Mehreinnahmen durch den Holzverkauf in Höhe von 52 600 Euro bezeichnete Hess als erfreulich.

Die Preissteigerung seit der Planung vor zwei Jahren nannte Architekt Manfred Sautter als Hauptgrund für die Mehrkosten von über 55 000 Euro für den Bau des Gemeindezentrums und die Sanierung des neuen Rathauses im ehemaligen Pfarrhaus. Aufgrund der hohen Konjunktur hat nur eine Fensterbaufirma überhaupt ein Angebot abgegeben. Um das Gebäude mit den Fenstern zu schließen und eine Bauverzögerung zu vermeiden, stimmte das Gremium mehrheitlich für die Vergabe der Holzfenster für das ehemalige Rathaus, die Fenster im Neubau Gemeindezentrum sowie die Brandschutzverglasungen. Die Fenster in Holz (knapp 35 500 Euro) und aus Holz/Alu (107 152 Euro) werden von der Firma Siegenführ aus Meißenheim gefertigt. Den Zuschlag für die Brandschutzverglasung in Höhe von 33 904 Euro erhielt die Firma Vetter.

Irritiert zeigten sich die Räte darüber, dass eine mögliche Alternative von reinen Alufenstern für das Pfarrhaus nicht mit dem Gremium diskutiert worden war. Das führte bei der Abstimmung zu einer Gegenstimme. Trotzdem sei man im Vergleich mit anderen Gemeinden bei der Preissteigerung noch gut dran, war Daniel Weis überzeugt.