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25. Oktober 2009 12:04 Uhr

Sonderveröffentlichung Kinderlächeln 2009

Fotografieren wie ein Profi

Mit wenigen Kniffen gelingen auch jedem Hobbyfotografen großartige Aufnahmen. Hier finden Sie zehn Tipps von Foto Löffler die dabei helfen, Ihre Fotos zu professionalisieren.

  1. Das Team von Foto Löffler gibt auch gern Tipps und Kurse für Hobbyfotografen. Foto: bz

  2. Das Motiv ist das Wichtigste: nicht ganz in der Mitte und gut ausgeleuchtet. Foto: bz

  3. Ein schöner Hintergrund ist auch wichtig. Foto: bz

1.Stellen Sie direkten Blickkontakt zum Motiv her.

Blickkontakt kann auch bei Fotos den großen Unterschied machen. Halten Sie die Kamera auf Augenhöhe der aufzunehmenden Person. Dadurch können Sie die Mimik besser einfangen. Bei Kindern sollten Sie daher in die Knie gehen. Ihr Motiv muss auch nicht immer in die Kamera blicken. Allein der Aufnahmewinkel auf Augenhöhe lässt die Bilder persönlich, einladend und lebendig wirken.

2. Wählen Sie einen neutralen Hintergrund.

Dieser bringt Ihr Motiv besser zur Geltung. Sehen Sie sich den Ihr Motiv umgebenden Bereich bewusst im Sucher bzw. auf dem Display Ihrer Kamera an.

3. Verwenden Sie auch für Außenaufnahmen den Blitz

Sonnenlicht kann unvorteilhafte Schatten in Gesichtern verursachen. Das kann durch die Aufnahme mit Blitz vermieden werden. Möchten Sie also an einem sonnigen Tag Personen fotografieren, tun Sie dies mit Blitz. Unter Umständen haben Sie dabei die Wahl zwischen Aufhellblitz und Vollblitz. Beträgt die Entfernung Ihres Motivs zur Kamera maximal zwei Meter, verwenden Sie den Aufhellblitz. Ist Ihr Motiv weiter entfernt, verwenden Sie den Vollblitz. An bedeckten Tagen ist der Aufhellblitz zu empfehlen. Der Blitz bewirkt, dass Gesichter heller und lebendiger wirken. Nehmen Sie auch ein Bild ohne Blitz auf, da Aufnahmen bei leicht bewölktem Wetter auch so sehr attraktiv werden können. 

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4. Fotografieren Sie aus geringer Entfernung

Ist Ihr Motiv nicht sehr groß (kleiner als ein Auto), treten Sie doch einen Schritt näher bzw. holen Sie das Motiv mit dem Zoom heran. Das Motiv soll stets den Hauptteil Ihres Bildes ausmachen. Markante Züge wie etwa kleine Sommersprossen oder schön geformte Augenbrauen kommen auf Nahaufnahmen viel besser zur Geltung. 

5. Platzieren Sie Ihr Motiv nicht genau in der Mitte

In der Fotografie muss der Hauptdarsteller nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen. Ihr Motiv kommt leicht versetzt am besten zur Geltung. Experimentieren Sie, indem Sie Ihr Motiv in verschiedene Bereiche des Bildes verschieben. Stellen Sie sich ein Raster eines Tic-Tac-Toe-Spiels vor. Platzieren Sie nun Ihr Motiv in die einzelnen Zellen des Rasters.

6. Verwenden Sie die Schärfenspeicherung

Setzen Sie, wenn Sie eine Kamera mit Autofokus haben, die Schärfenspeicherung ein. Die meisten Autofokus-Kameras stellen automatisch auf den Mittelpunkt eines Bilds scharf. Um unscharfe Aufnahmen zu vermeiden, wenn sich das Motiv nicht im Zentrum des Bildes befinden soll, muss der Fokus zunächst mit dem Motiv in der Mitte des Bildes eingestellt und danach der Bildausschnitt neu zurechtgerückt werden: Platzieren Sie Ihr Motiv zuerst in der Mitte des Suchers und halten den Auslöser leicht gedrückt. Richten Sie anschließend die Kamera neu aus (ohne den Auslöser loszulassen), bis sich das Motiv an der gewünschten Stelle befindet. Drücken Sie dann den Auslöser ganz durch, um das Foto aufzunehmen.

7. Überprüfen Sie die Reichweite des Blitzes Ihrer Kamera

Der größte Fehler beim Aufnehmen mit Blitz ist, dessen Reichweite nicht zu beachten. Wenn das gewünschte Motiv nicht vom Blitz erfasst wird, wird das Bild zu dunkel. Die meisten Blitzer haben eine Reichweite von unter fünf Metern. Überprüfen Sie die Blitzreichweite Ihrer Kamera im Benutzerhandbuch. Im Zweifelsfall sollten Sie nicht weiter als etwa vier Meter von Ihrem Motiv entfernt sein.

8. Achten Sie auf die Lichtverhältnisse

Neben dem Motiv stellt das Licht die wichtigste Komponente eines Fotos dar, es beeinflusst das gesamte Bild. So erscheinen etwa die Falten einer älteren Frau tiefer, wenn helles Sonnenlicht seitlich einfällt. Das weiche Licht an einem bewölkten Tag kann diese Falten jedoch optisch glätten. Wenn Sie mit dem Lichteinfall nicht zufrieden sind, ändern Sie Ihre Position oder die Ihres Motivs. Landschaftsfotos sollten am besten morgens oder am späten Nachmittag aufgenommen werden, wenn die Landschaft in ein oranges Licht getaucht ist.

9. Nehmen Sie auch Bilder im Hochformat auf

Das Hochformat eignet sich für viele Motive – den Leuchtturm an der Küste oder die kleine Nichte, die in einer Pfütze planscht. Drehen Sie doch Ihre Kamera, wenn Sie das nächste Foto machen.

10. Führen Sie Regie

Gestalten Sie Ihre Fotos nach Ihren Vorstellungen. Ergreifen Sie die Initiative und werden Sie zum aktiven Regisseur. Wählen Sie den Aufnahmeort und versammeln Sie dort die zu fotografierenden Personen. Fügen Sie Requisiten hinzu und geben Sie Anweisungen für Gruppenfotos. Natürlich müssen Sie nicht bei jedem Foto so aktiv eingreifen. Scheuen Sie sich aber nicht, Regieanweisungen zu geben.

Und nicht vergessen: Fotografieren soll Spaß machen: Die besten Fotos werden meist spontan aufgenommen. Mehr Tipps und Tricks gibt’s bei Foto Löffler.

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Autor: BZ