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09. Februar 2011 08:51 Uhr
March-Hugstetten
Ältere Frau stirbt bei Feuer in einer Wohnanlage
Bei einem Brand in einer Erdgeschosswohnung in der vom DRK betriebenen betreuten Wohnanlage des Bauvereins Breisgau in der Hugstetter Schwarzwaldstraße ist am Mittwochmorgen eine betagte Bewohnerin ums Leben gekommen.
"Als die Bewohnerin gegen 8 Uhr am Morgen dem Pflegedienst nicht öffnete, wurde die Tür zum Appartement im Erdgeschoss der Hugstetter Seniorenwohnanlage gewaltsam geöffnet", erläuterte Kriminalhauptkommissar Karl-Heinz Schmid von der Freiburger Polizeidirektion noch vor Ort den ersten Stand der Ermittlungen. In der Wohnung habe es eine starke Rauchentwicklung gegeben, die Ersthelfer alarmierten daraufhin sofort die Feuerwehr und versuchten noch zu helfen.
Um 8.13 Uhr wurde Alarm ausgelöst, die Meldung lautete "Wohnungsbrand mit Personenschaden", erläutert Marchs Feuerwehr- Gesamtkommandant Dieter Kremp, der die Einsatzleitung vor Ort innehatte. Auch die Sirenen in der March gingen los.
Die Feuerwehr sei sehr schnell vor Ort gewesen, so Polizeisprecher Schmid, erste Einsatzkräfte hätten sofort und unter Atemschutz die Terrassentür eingeschlagen und seien zum Innenangriff übergegangen.
Was sie vorfanden sei eine Schmorbrand mit starker Rauchentwicklung gewesen. Ein Sofa und die darauf liegende Bewohnerin standen in Flammen. Für die 78-jährige gehbehinderte Frau, die seit der Eröffnung der Wohnanlage im Jahre 2003 in dem Appartement wohnte, kam aber jede Hilfe zu spät. Die Dame sei wohl eine starke Raucherin gewesen, dies könnte der Grund für das Feuer sein, erklärte Schmid, die genaue Brandursache würde nun von Spezialisten der Kriminalpolizei ermittelt.
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Dank dem schnellen Eintreffen der Feuerwehr habe für die weiteren Bewohner keine Gefahr bestanden, eine Evakuierung des dreigeschossigen Gebäudes sei nicht notwendig gewesen, erklärte der Polizeisprecher. Die direkten Nachbarn seien jedoch wegen der Rauchentwicklung während des Feuerwehreinsatzes vorsorglich in den Gemeinschaftsraum des unmittelbar benachbarten Pflegeheims gebracht und dort von Helfern des Roten Kreuzes versorgt worden. Auch für die insgesamt 28 Einsatzkräfte der Marcher Feuerwehr gab es dort einen warmen Kaffee und einen kleinen Imbiss.
Der Marcher evangelische Pfarrer Martin Schmitthenner, der zugleich Feuerwehr-Notfallseelsorger ist, war ebenfalls vor Ort und kümmerte sich um die Helfer udn Bewohner. Die verkohlte Leiche auf dem Sofa sei kein schöner Anblick gewesen, berichteten die sichtlich mitgenommenen Einsatzkräfte. Auch Wolfgang Schäfer-Mai, Geschäftsführer des Freiburger Kreisverbandes des Roten Kreuzes, der die Betreuung der Wohnanlage innehat und auch das Pflegeheim betreibt, sowie Marchs Bürgermeister Josef Hügele machten sich vor Ort ein Bild von der Lage. Insgesamt war das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen, einer Notärztin und fünf weiteren Rettungskräften vor Ort, ebenso sechs Mitglieder der Marcher Rot-Kreuz- Bereitschaft.
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Autor: Mario Schöneberg
