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05. Juni 2012
Frauen-Power im Reitsattel
Lokalmatadorin Katrin Kurz gewinnt zwei M-Springen bei den Bugginger Pferdesporttagen.
REITSPORT Schnell, schneller, Katrin Kurz – so könnte es rückblickend auf die Bugginger Pferdesporttage heißen. Die Amazone vom Markgräfler Reiterverein Buggingen setzte sich in zwei der drei M-Springen durch und gewann zudem eine Springprüfung der Klasse L.
Ein Wimpernschlagfinale lieferte sie sich etwa in einer Springprüfung der Klasse M mit der Konkurrenz. Mit Lucena war Katrin Kurz mit 38,67 Sekunden nur zwei Hundertstelsekunden schneller als ihr Mann Carsten Kurz (Markgräfler RV Buggingen), der mit Couleur Cornaline in der zweiten Abteilung (getrennt nach Leistung) siegte. Auf den Plätzen folgten in der ersten Abteilung Katrin Frech (Markgräfler RV Buggingen) mit Fishermans Boy und Pia Reich (PSG Kaltenherberge) mit Diadem. Platz zwei und drei sicherte sich in der zweiten Abteilung Michael Herald (RZ Frese Immenhöfe).Schnell unterwegs war Katrin Kurz auch mit Finess in einer Zwei-Phasenspringprüfung der Klasse M, hier trennte sie mehr als eine Sekunde von der Konkurrenz. Auf den Plätzen folgten ihr Markus Dreher (RV Dreiländereck) mit Conelly und Stefanie Leyrer (PSG Kaltenherberge) mit Zandreo. In der zweiten Abteilung sicherte sich Daniel Fleig (RV Lahr) mit Lucero den Sieg vor Carsten Kurz (Markgräfler RV Buggingen) mit Couleur Cornaline und Pia Reich mit Canberra (PSG Kaltenherberge).
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Vom Regen bereits etwas angegriffen war der Boden am Sonntagnachmittag beim Höhepunkt im Springparcours – einer Springprüfung Klasse M** mit Siegerrunde. Fünf der insgesamt 21 Starter schafften bei anhaltendem Regen den Einzug in die Siegerrunde, in der nicht die Schnelligkeit zählen sollte, sondern die Fehlerfreiheit. Denn einzig die spätere Siegerin Pia Reich (PSG Kaltenherberge) schaffte mit Diadem einen fehlerfreien Ritt. Gar fast fünf Sekunden schneller war sie zwar im Sattel von Corday, doch da sie einen Abwurf mit ihm hatte, bedeutete dies der zweite Platz. Auf dem dritten Rang folgte Katrin Frech (Markgräfler RV Buggingen) mit Fishermans Boy.
Eine Neuerung wagte der Markgräfler RV Buggingen in diesem Jahr bei der Dressur. Denn die L-Dressur auf Kandare und die M-Dressur wurden im getrennten Richtverfahren, also von drei Richtern, bewertet. "Das getrennte Richten bedeutet für die Reiter eine gerechtere Bewertung", lobte der Landestrainer der Dressurreiter Bernhard Goldschmidt vor Ort die Entscheidung des Veranstalters. Es gehöre Mut dazu, die Dressuren so auszuschreiben, auch sei es mit erhöhten Kosten verbunden, doch unterm Strich sei es einfach besser, so Goldschmidt weiter. Die Richter überzeugen konnte in der Dressurprüfung der Klasse M Nane Grampp vom RC Altenheim auf Cassandro. Sie erreichte 61,414 Prozent der Punktzahl. Mit 60,808 Prozent folgte ihr auf Rang zwei Anne Frei (RSG Waldshut) mit Malinca und auf dem dritten Platz Nadine Petrei (RFSV Kirchzarten-Dreisamtal) mit Sir Salvador und 62,381Prozent.
Autor: Annika Willscheid



