NACH TORESSCHLUSS

Eyüp Ertan

Von Eyüp Ertan

Di, 17. April 2018

Frauenfussball

2. BUNDESLIGA FRAUEN

Zweiter Sieg in Folge

Nach dem Sieg gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Köln legt das Team von Spielertrainerin Myriam Krüger nach: Gegen die SG 99 Andernach gewann die Reserve der SC-Frauen mit 3:1. Den Führungstreffer der Gastgeberinnen nach einer halben Stunde egalisierte nur wenige Minuten später Marie Müller (34.). "Wir haben uns durch den Rückstand überhaupt nicht aus der Ruhe bringen lassen und noch vor der Pause verdient ausgeglichen", stellte Krüger fest. Ein Doppelschlag in der Schlussviertelstunde sorgte für den Auswärtsdreier der Freiburgerinnen: Lisa Schüler sorgte für die Freiburger Führung (78.), Ivana Fuso, die jüngst ihr Bundesliga-Debüt gefeiert hatte, netzte zum 3:1-Endstand (79.) ein. "Wir sind super glücklich über diesen Sieg, der für uns einen ganz wichtigen Schritt in die richtige Richtung bedeutet", sagte Krüger über die aktuelle Situation. Der SC spielte mit: Straub; Boldt (57. Lorenz), Schüler (63. Bantle), Gutmann, Karl; Krüger; Gentile (65. Ziegler), Züfle; Müller (83. Heizler), Fuso, Hummel (46. Eckerle).
REGIONALLIGA



Der vierte Anlauf


19 Grad Celsius und eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von zehn Prozent. Die Wettervorhersage für das hessische Städtchen Stadtallendorf verheißt den Spielern des SC Freiburg II für den heutigen Dienstag einen angenehmen Frühlingstag. Selbstverständlich ist das nicht. Denn mit Stadtallendorf verbanden die Spieler von Trainer Christian Preußer in dieser Spielzeit bislang mit Schnee, Eis und Minustemperaturen. Dreimal war die Regionalliga-Partie beim Aufsteiger Eintracht Stadtallendorf vor und nach der Winterpause bereits angesetzt gewesen, dreimal musste sie aufgrund unbespielbaren Platzes wieder abgesagt werden. Beim ersten Termin waren die SC-Spieler bereits einen Tag früher angereist und mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen. Im vierten Anlauf scheint das auf 18.30 Uhr angesetzte Spiel nun gesichert. Dabei wollen die Freiburger nach einem spielfreien Wochenende ihre erstaunliche Erfolgsserie (neun Spiele ohne Niederlage und dabei nur ein Gegentor!) fortsetzen, während die Mittelhessen ihren Negativlauf (nur zwei Punkte aus den vergangenen neun Spielen) gerne beenden möchten. Ansonsten wird das mit dem Klassenerhalt für Stadtallendorf noch mal eine enge Kiste. Freiburg kann seinerseits den Rückstand auf den aktuellen Tabellenzweiten SV Waldhof Mannheim mit einem Sieg auf einen mickrigen Zähler verringern. "Die Chancen, die wir sicher bekommen werden, wollen wir deshalb konsequent nutzen", sagt SC-Coach Preußer, der auf Manolo Rodas (fünfte Gelbe Karte) und Ivan Sachanenko (fällt wegen Meniskus-OP für die letzten fünf Spiele aus) verzichten muss. VERBANDSLIGA

Bekannte Jugendtrainer

Die Spielgemeinschaft Auggen, bestehend aus den Vereinen FC Auggen, SV Weilertal und Sportfreunde Hügelheim (in der U17 mit dem SC Vögisheim/Feldberg) hat für die kommende Saison zwei regionale Fußballgrößen als Jugendtrainer verpflichtet: Die in der Landesliga spielenden A-Junioren der SG werden von Karlfrieder Sütterlin betreut. Sütterlin war 22 Jahre erster Vorsitzender des FV Brombach, anschließend drei Jahre Präsident des FV Lörrach-Brombach, zugleich stets Jugendcoach im Verein. Die in der Bezirksliga spielende U17 wird Joachim "Tschox" Trautwein übernehmen. Der Förster aus Neuenweg besitzt Erfahrung als Aktiventrainer bis zur Oberliga, unter anderem beim Bahlinger SC, FC Emmendingen und VfR Hausen.

BEZIRKSLIGA FREIBURG

Überraschend einseitig

"Ich bin sehr enttäuscht und frustriert über unseren Auftritt in so einem wichtigen Spiel." Marc Mitterer machte aus seinem Herzen keine Mördergrube: Bei der deftigen 0:5-Heimniederlage gegen die SG Wasser-Kollmarsreute vermisste der Trainer der Spvgg. Gundelfingen/Wildtal Leidenschaft und Aggressivität. Mitterer fand, dass "wir uns fahrlässig präsentiert haben". Gästestrainer Michael Hornecker war hingegen hochzufrieden: "Wir haben den Gegner von Anfang an hoch angelaufen und Druck aufgebaut." Gundelfingen/Wildtal blieb selbst der Ehrentreffer verwehrt: Einen von Ionut Ciungu getretenen Strafstoß parierte SG-Torwart Michael Blattmann (88.). "Es war wichtig, dass wir gegen den direkten Konkurrenten gepunktet haben und uns für unsere gute Trainingsarbeit belohnt haben", so Hornecker. Dabei hatte sein Torgarant Artjom Gordijenko aus ärztlichen Gründen aussetzen müssen.KREISLIGA A

Schneckenrennen

Es ist schon ein wenig grotesk, was sich in der Staffel I in dieser Saison abspielt. Woche für Woche patzen die Mannschaften an der Tabellenspitze, und das Feld schiebt sich noch weiter zusammen. Rein tabellarisch verläuft die Saison ähnlich des Schneckenrennens in der zweiten Bundesliga. Verrückt: Der aktuelle Tabellenführer SV Rot-Weiß Glottertal läge mit seiner Punkteausbeute von 42 in der Staffel II lediglich auf dem siebten Tabellenrang, ohne jegliche Chance auf einen der beiden vorderen Plätze. Die Kehrseite der Medaille: Die Teams im Abstiegskampf haben bereits beachtliche Punktzahlen eingefahren. So belegt der SV Wasenweiler mit nur sieben Saisonniederlagen und positiver Tordifferenz (+8) den Abstiegs-Relegationsplatz. Auch am 26. Spieltag ging der Trend weiter: Während von den Top Sechs nur der TV Köndringen gewinnen konnte, jubelten im Tabellenkeller mit dem FC Rimsingen, dem FV Sasbach und dem SV Wasenweiler drei der letzten vier Teams der Liga.

Heder hadert

Enrico Heder, Trainer des VfR Pfaffenweiler, war nach der 0:1-Niederlage beim SV BW Waltershofen in der Staffel II bedient. Was Heder auf die Palme brachte, war nicht die Leistung seiner Mannschaft. Vielmehr ärgerte sich Heder über diverse Entscheidungen von Schiedsrichter Mark Armbrust, vor allem in der Schlussphase. Das 1:0 durch Christian Hercher fiel für Heder aus abseitsverdächtiger Position. Dann sei Pfaffenweiler in der Schlussphase ein Elfmeter verwehrt geblieben. Auch ein vermeintliches Ausgleichstor in der Nachspielzeit wurde nicht anerkannt. "Das lief alles mehr als unglücklich für uns ab", sagte Heder, der die Ansetzung des Schiedsrichters aus dem Waltershofer Nachbarort Merdingen beklagte.