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12. Januar 2012

Werkrealschule erwünscht

Auch der Freiämter Gemeinderat stimmt für die Erweiterung und die Kooperation mit Sexau.

  1. Die Schule von Freiamt soll Werkrealschule werden. Dafür hat sich der Gemeinderat ausgesprochen. Sollte der Antrag genehmigt werden, wird die Kooperation mit der Sexauer Hauptschule ausgebaut. Foto: Archivfoto: Pia Grättinger

FREIAMT. Sollte in Freiamt eine Werkrealschule genehmigt werden, dann soll es für den Unterricht der Zehntklässler zu einer Kooperation mit der Hauptschule in Sexau kommen. Darin sind sich − nach dem Gemeinderat Sexau − auch die Mitglieder des Freiämter Rats einig. Die Verwaltung wurde nun beauftragt, die erforderlichen Umsetzungsschritte einzuleiten.

Bereits im Dezember (die BZ hat darüber berichtet) hat der Gemeinderat Sexau in einer Gemeinderatssitzung, folgenden Beschluss gefasst: "Zur Sicherung des Hauptschulstandortes Sexau wird eine Kooperation mit der Werkrealschule Freiamt hinsichtlich des 10. Schuljahres angestrebt. Damit kann auch die Schule in Sexau die Bezeichnung Werkrealschule führen. Sobald die Gemeinde Freiamt der Kooperation zustimmt, ist ein entsprechender Antrag bei der Schulbehörde zu stellen." Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench informierte in der jüngsten Sitzung am Dienstag auch darüber, dass die Gemeinde Sexau keinen Werkrealschulstandort ausweisen könne, da dort die Schülerzahlen bei weitem nicht ausreichend seien. Nach Aussage des Kultusministeriums könne jedoch eine Hauptschule mit einer benachbarten Werkrealschule zusammenarbeiten, um den Hauptschülern auch einen Werkrealschulabschluss zu ermöglichen. Diesen Weg will die Gemeinde Sexau einschlagen.

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Bisher haben beide Schulen schon in den Wahlpflichtfächern der Klassen 8 und 9 zusammengearbeitet. Deshalb spricht auch aus Freiämter Sicht nichts dagegen, die Kooperation (auch formal) auszudehnen.

Zugestimmt hat der Gemeinderat dem dritten Spendenbericht der Gemeindeverwaltung für das Jahr 2011. Das ganze Jahr hinweg kamen an Spenden rund 8600 Euro zusammen. Jetzt im dritten Spendenbericht sind es 4457 Euro. Wovon die meisten Spenden die Feuerwehr-Jugend für den Mannschaftswagen, aber auch die Feuerwehr allgemein, erhielt. Mit Freude und großer Dankbarkeit reagierten sowohl die Bürgermeisterin als auch die Mitglieder des Gemeinderats. Erinnert wurde in diesem Zusammenhang an die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden, die einzelnen Gebäuden dienen.

Die Rathauschefin informierte schließlich darüber, dass im vergangenen Jahr 40 000 Menschen die Homepage der Gemeinde besucht haben, wovon die meisten Interessenten aus der Schweiz kamen, aber auch viele aus Norwegen und Schweden.

Autor: Pia Grättinger