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06. Mai 2011
Kostenlos probegefahren im Elektroauto
Der CDU-Ortsverband hat sich mit einer Informationsveranstaltung für das erste Großserienauto mit Elektroantrieb von Mitsubishi stark gemacht.
HERDERN (HaSi) Im Rahmen ihrer Informations- und Kulturveranstaltungen hatte der Ortsverband der CDU mit Unterstützung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU-Freiburg (MIT-Freiburg) zur Präsentation des ersten Elektro-Großserienautos von Mitsubishi ins Autohaus Kollinger im Industriegebiet Nord eingeladen.
Etwa 50 Teilnehmer kamen, um den i-MiEV zu testen.Das 1100 Kilogramm leichte Elektrofahrzeug mit einem permanent-magnetisiertem Synchronmotor (49 KW/67 PS) beeindruckt mit einer Höchstgeschwindigkeit von immerhin 130 Stundenkilometern – bei einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Aufladen kann man die Batterien des Fahrzeugs an jeder handelsüblichen Steckdose. Frage der Probefahrer: Wie teuer ist eine Tankfüllung? Betriebsleiter Gerhard Hug gab Auskunft: "Die Stromkosten für eine Füllung belaufen sich auf ungefähr 1,50 bis 1,80 Euro." Bei einem "Benziner" (bei 8 Liter à 1,60 Euro pro 100 Kilometer) müsste man derzeit für 150 Kilometer 19,20 Euro an Sprit berappen. Und, erklärt Gerhard Hug, da man außerdem nachts die billigen Stromzeiten zum Aufladen nützen kann, sind weitere Spareffekte möglich.Werbung
Der i-MiEV wird in Deutschland bereits ausgeliefert, die Mitsubishi-Händler verweisen mit Stolz auf das sehr gute Ergebnis im EuroNCAP-Crashtest mit vier von fünf möglichen Sternen. So machten die elektrischen Antriebskomponenten beim Crashtest keinerlei Probleme und die Lithium-Ionen-Batterie wurde nicht beschädigt. Dafür wurde bei der Konstruktion gesorgt: Die Antriebs- und Batterietechnik ist zwischen den Achsen im Unterboden und somit sicher untergebracht.
Die technischen Details wurden auch von den Probefahrern abgefragt. Die waren mit dem Austesten hinterm Steuer durchweg zufrieden – unter den Wartenden gab’s nebenbei lebhafte Diskussionen. Die jetzige Bundesregierung, so erklärten Markus Meyer und Hansjörg Sandler, verkehrspolitischer Sprecher der Freiburger CDU-Stadtratsfraktion, wolle erreichen, dass bis zum Jahre 2020 in Deutschland eine Million Elektro-Autos fahren. Auch die neue rot-grüne Landesregierung hat bereits beschlossen, Baden-Württemberg zum "Musterländle" für Elektro-Autos zu machen.
Autor: hasi
