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11. Januar 2012
Beim Klimaschutz weiter Kurs halten
Bildungs- und Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik sprach beim Littenweiler Neujahrsempfang.
LITTENWEILER. Von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung, die Freiburg in diesem Jahr vermutlich vor neuen Schulden bewahrt, profitiert auch der Stadtteil Littenweiler, wie Bildungs- und Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik (Grüne) beim Neujahrsempfang des Bürgervereins Littenweiler betonte. Vor rund 80 Gästen im Bürgersaal an der Ebneter Straße sagte sie, der Geldsegen mache auch den rund 1,5 Millionen Euro teuren Umbau der Reinhold-Schneider-Schule zur Ganztagesgrundschule möglich. Den nach der Katastrophe von Fukushima beschlossenen Ausstieg aus der Atomkraft nahm Stuchlik zum Anlass, auf den geplanten Bau einer Windkraftanlage am Schauinsland einzugehen. Der dort vorgesehene Rotor werde technisch auf dem neuesten Stand sein und eine fünfmal höhere Leistung als die bisher dort betriebenen Anlagen ins Netz einspeisen. Stuchlik: "Der neue Propeller wird so viel Energie erzeugen, dass sämtliche Straßenbahnen im Freiburger Stadtgebiet davon betrieben werden können." Betrüblich sei, dass der Klimagipfel in Durban wenig gebracht habe. Dennoch lasse sich Freiburg nicht vom eingeschlagenen Kurs hin zu einer klimaneutralen Stadt entmutigen. Bis 2050 will man das ehrgeizige Ziel erreicht haben.
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In seiner Rede mahnte der Littenweiler Bürgervereinsvorsitzende Franz-Jürgen Zeiser den raschen Umbau der Reinhold-Schneider-Schule, eine Lösung der ungeklärten Entwicklung des Bahnhofsgeländes und eine als dringend notwendig erachtete Verkehrsberuhigung für den Freiburger Osten an. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang vom Musikverein Littenweiler.
Autor: Andreas Peikert
