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21. Januar 2012
Rosskopf und Hornbühl stehen mit auf der Liste
Ortschaftsrat spricht über mögliche Windrad-Standorte auf Ebneter Gemarkung / Kinderlernhaus zieht vielleicht in Alte Schule.
EBNET. Neben dem Schauinslandmassiv zählen die Kammlagen von Rosskopf und Hornbühl zu den Regionen, die sich als Standorte für Windkraftanlagen eignen. In der jüngsten Sitzung des Ebneter Ortschaftsrates erläuterte Rolf Bertram vom städtischen Planungsamt, dass als Folge der Energiewende künftig in viel stärkerem Umfang als bisher auf die Nutzung erneuerbarer Energie gesetzt werden müsse.
Um diesem Ziel näher zu kommen und die Errichtung zusätzlicher Windkraftanlagen zu ermöglichen, sei es erforderlich, den vorhandenen Flächennutzungsplan um für diese Zwecke geeignete Flächen zu ergänzen. Die den Ebneter Ortschaftsräten in ihrer jüngsten Sitzung vorgestellten Flächen beim Rosskopf und Hornbühl kommen entsprechend den Vorgaben der grün-roten Landesregierung grundsätzlich als potentielle Standorte in Frage. Ob sich letztlich die ins Auge gefassten Areale für den Bau moderner Anlagen eignen, müsse im Rahmen detaillierter Untersuchungen geklärt werden.
"In Ebnet gibt es eine Bereitschaft, weitere Anlagen zu realisieren", meinte Nikolaus von Gayling vom Forum Ebnet in der sich anschließenden Aussprache. Von Gayling erinnerte daran, dass schon vor Jahren Waldbauern aus Ebnet mit der Firma Regiowind einen rechtsgültigen Pachtvertrag abgeschlossen haben. Bei der Abstimmung votierten alle Räte für die notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes sowie für die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung.
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Auf Anfrage wies Ortsvorsteher Bernhard Sänger (CDU) darauf hin, dass die vom Einsturz bedrohte Mauer im nördlichen Bereich des Friedhofs im Frühjahr einer Sanierung unterzogen werde. Geprüft werde auch, ob zumindest einer der drei Zugänge so umgebaut werden kann, dass ein barrierefreies Passieren möglich wird.
Da sich Besucher des Friedhofes immer wieder über fehlende Parkplätze beklagen, regte Monika Birmelin von den Freien Wählern an, sich längerfristig über die Suche nach einem neuen Standort für den Friedhof zu begeben.
Gegenüber der Badischen Zeitung deutete Ortsvorsteher Bernhard Sänger auf Nachfrage an, dass in einer der nächsten Sitzungen die Zukunft des alten Schulgebäudes auf der Steinhalde auf der Tagesordnung stehen werde. Die Immobilie sei mittlerweile an eine Investorengruppe verkauft worden, an der auch Geldgeber aus Ebnet beteiligt sind.
Sicher sei, dass beide Gebäudeteile erhalten bleiben und nach einer Generalsanierung einer neuen Nutzung zugeführt werden. Denkbar sei, so Sänger, dass im hinteren Bereich des Gebäudekomplexes das Kinderlernhaus ein neues Domizil erhalten könnte. Bisher ist die freie Bildungseinrichtung im Bachchorhaus unweit des Ebneter Schlosses untergebracht.
Autor: Andreas Peikert
