Littenweiler

So soll das neue Stahlbad-Pflegeheim aussehen

Jelka Louisa Beule

Von Jelka Louisa Beule

Sa, 05. Mai 2018

Freiburg Ost

Der Entwurf für die Modernisierung des Pflegeheims im Freiburger Stadtteil Littenweiler sieht noch doch wieder eine Bebauung des Parks vor.

FREIBURG-LITTENWEILER. Pläne für Veränderungen gibt es schon länger, nun liegt ein konkreter Entwurf auf dem Tisch. Die Altenpflegeeinrichtung "Stahlbad" im Stadtteil Littenweiler will zwei Neubauten errichten. Diese sind nun doch wieder in dem Park auf der Westseite des Geländes vorgesehen. Erhalten bleibt der denkmalgeschützte Altbau, aber er wird umgebaut. Ins Erdgeschoss soll die katholische Sozialstation einziehen, in den oberen Etagen werden Wohnmöglichkeiten für Pflegeschüler des Betreibers "Marienhaus St. Johann" entstehen.

In den vergangenen Monaten haben sich vier Architekturbüros Gedanken über die Zukunft des Stahlbads gemacht. Nun hat eine Jury eine Entscheidung getroffen. Beteiligt waren Vertreter von "Marienhaus St. Johann", der Stadtverwaltung, des Bürgervereins Littenweiler und der Gemeinderatsfraktionen. Am Ende sei das Votum fast einstimmig ausgefallen, berichtet Friedhelm Voigt, Vorstandsvorsitzender von "Marienhaus St. Johann". Durchgesetzt hat sich eine Idee der Freiburger Architekturbüros Franz und Geyer und Stocker-Dewes. Die Neubauten sollen jetzt doch wieder im großen Park des Geländes entstehen. Das war früher schon einmal vorgesehen, hatte aber zu Protesten von Anwohnern geführt. Deshalb war zuletzt der Plan, an der Zufahrtstraße neu zu bauen. Das gehe jedoch aus Denkmalschutzgründen nicht, erklärt Voigt. Denn auch der Blick auf das historische Hauptgebäude sei geschützt. Die beiden bestehenden Anbauten auf dem Gelände werden für die neuen Gebäude abgerissen, sie entsprechen genauso wie der Altbau nicht mehr den aktuellen Vorschriften für Altenpflegeeinrichtungen.

Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr oder Sommer 2019 starten, die Fertigstellung ist für den Herbst 2021 geplant. Die Investitionssumme liegt bei 10 bis 12 Millionen Euro, hinzu kommen gut 1 Million Euro für den Altbau-Umbau.