Straßenverkehr

Verkehrsinsel legt Busverkehr der Linie 14 lahm

Maren Kläger

Von Maren Kläger

Fr, 08. Dezember 2017

Freiburg Südwest

Der Bau einer Verkehrsinsel an der Einmündung der Staufener Straße in die Markgrafenstraße sorgte am Donnerstag Mittag für Verwirrung und eine kurze Pause des Fahrbetriebes der Buslinie 14.

HASLACH. Für den Bau waren Pylonen auf die Straße gestellt worden, weshalb ein Gelenkbus die Engstelle nicht passieren konnte. Doch nach einigem Hin und Her und Diskussionen zwischen Vertretern von Baufirma, Freiburger Verkehrs-AG (VAG) und städtischem Garten- und Tiefbauamt wurden die Hütchen entfernt und der Bus konnte seine Fahrt fortsetzen.

Rund 20 Minuten steckte der Bus der Linie 14 gegen 13 Uhr auf seinem Weg von der Haid über Haslach zum Siegesdenkmal an der Stelle fest, wie ein BZ-Leser berichtete. Grund für den außerplanmäßigen Stopp war der Bau der Verkehrsinsel, die das Überqueren der Markgrafenstraße an dieser Stelle für Fußgänger sicherer machen soll. Die Straße war durch Markierungen und Absperrhütchen für den Bau allerdings so verengt, dass der Bus nicht passieren konnte. Laut dem BZ-Leser wurde unter anderem kontrovers darüber diskutiert, ob der Bus nach Fertigstellung der Verkehrsinsel die Stelle überhaupt noch befahren könne. Auch die Bauarbeiten ruhten solange.

Doch davon war wenig später keine Rede mehr. VAG-Fahrdienstleiter Karsten Müller betonte vor Ort, dass der kurzzeitige Busstopp nur wegen der Markierungen nötig gewesen sei. Man habe die Pylonen entfernt, damit der blockierte Bus weiterfahren konnte. Im Anschluss wurde die Verkehrsinsel fertiggestellt. Die Strecke könne weiterhin wie gewohnt befahren werden, so Müller. Dass die Bauarbeiten generell geplant waren, sei mit der VAG abgesprochen gewesen, allerdings nicht der genaue Termin. Die Arbeiten seien wegen des guten Wetters schon gestern erfolgt, erläuterte der zuständige Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamtes der Stadt Freiburg. Er wies auch darauf hin, dass der Lokalverein Haslach eine Verkehrsinsel für diese Stelle gefordert habe. Durch diese sollen gerade ältere Menschen einfacher und sicherer die Straße überqueren können, etwa um zu der nahe gelegenen Apotheke zu gelangen. Außerdem diene die Insel als Maßnahme gegen das häufige Überschreiten des Tempolimits in der 30er-Zone, da die so geschaffene Engstelle ein Drosseln der Geschwindigkeit erfordere.

Aufgrund des Platzes, der für die Verkehrsinsel benötigt wird, entfielen am Rand der Markgrafenstraße mehrere Parkplätze. Der Linienbus der VAG muss nun nicht nur deutlich langsamer, sondern auch sehr präzise um die Ecke fahren.