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10. November 2017

Höhere Zuschüsse

Auch die Munzinger Vereine profitieren von neuen Sport-Förderrichtlinien

Für Munzingen erhöhen sich durch die neuen Sport-Förderrichtlinien die Zuschüsse zur Unterhaltung von Sportanlagen um circa 410 Euro. Davon profitieren drei Vereine. Das war eins der Themen in der jüngsten Ortschaftsratssitzung.

MUNZINGEN. Die Themenliste der jüngsten Sitzung des Munzinger Ortschaftsrates am Mittwochabend umfasste die städtische Vorlage zur Förderung des Sports sowie die Verwendung der Pauschalmittel. Zur Sprache kamen zudem Informationen zum Stadtjubiläum 2020.

Die Vorlage zu den geänderten Richtlinien zur Förderung des Sports leitete Ortsvorsteher Rolf Hasenfratz (Munzinger Wählergemeinschaft) mit einem Lob für die Stadt ein. Sie fördere den Sport beispielhaft und gewähre Zuschüsse auch bei größeren Projekten. Wie schon in anderen Ortschaftsräten gab Herbert Mayer, Leiter des Sportreferats, einen Überblick über die Neufassung der Richtlinien zur Förderung des Sports in Vereinen. In seinem Bericht gab er Informationen zu den drei Säulen der Förderung, die aus Unterhaltszuschüssen für Sporthallen und Sportflächen sowie der Standardförderung besteht.

Alle Förderbeiträge haben eins gemeinsam: Die Zuschüsse werden an die allgemein gestiegenen Kosten angeglichen. "Die bisherigen Regelungen stammen aus dem Jahr 2005", sagte Mayer: "Sie mussten angepasst werden." Für Munzingen erhöhen sich die Zuschüsse zur Unterhaltung von Sportanlagen um circa 410 Euro. Davon profitieren der Tennis-, der Sport- und der Turnverein.

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Das Votum der Räte zur Vorlage fiel einstimmig aus, genauso wie für die Vorschläge zur Verwendung der Pauschalmittel des Ortschaftsrates. "Wir haben in den vergangenen Jahren diese Mittel sinnvoll verwendet", sagte Hasenfratz. Er führte als Beispiel den Dreschschopf an, seiner Meinung nach einer der schönsten weit und breit.

Viel Geld sei in den Erhalt geflossen, damit die Vereine dort ihre Feste feiern konnten. Damit das so bleibe, schlage er vor, 1100 Euro Zuschuss zu investieren, um die alten Kühlschränke durch neue Geräte zu ersetzen (Gesamtkosten: gut 2700 Euro). Um eine der Eingangstüren am Dreschschopf zu ersetzen, stünden 7000 Euro aus den Ratsmitteln zur Verfügung (die Kosten für zwei weitere neue Türen übernimmt das städtische Gebäudemanagement).

Zusätzlich zu Ausgaben für die Ortsverschönerung habe man über die Jahre 19 000 Euro auf die hohe Kante gelegt, um sich an der schon lange geplanten Sanierung des Munzinger Rathaushofes zu beteiligen. "Jetzt ist es soweit", freute sich der Ortsvorsteher. Das Gebäudemanagement der Stadt werde noch dieses Jahr die Planung und Ausschreibung auf den Weg bringen.

Hölzerne Blumenkübel werden durch stählerne ersetzt

Der Sportverein könne Unterstützung brauchen, um mit 2000 Euro den neuen Rasenmäher endgültig abzubezahlen. Für fünf neue, nicht durch marodes Holz "gelöcherte", stählerne Blumenkübel schlug Hasenfratz bis zu 2700 Euro vor, wofür es von den Räten ebenfalls Zustimmung gab. Aufgestellt werden sie vor dem Rathaus, vor dem Gigiliturm und vor der Schlossbuckhalle.

Unter dem Punkt "Verschiedenes" rief er die Räte auf, sich mit tollen Ideen für das Stadtjubiläum 2020 zu beteiligen.

Klaus Riemann (Unabhängige Liste Munzingen) bat seine Kollegen, Mitglied im Verein "Kinder- und Jugendarbeit Tuniberg" zu werden, um den Ortschaftsräten mehr Gewicht zu verleihen.
Sitzungsdauer: 40 Minuten.
Teilnehmer: alle zwölf Räte.
Zuhörer: sechs.

Autor: Eva Opitz