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27. Januar 2012
Der neue Rektor ist ein alter Hase
Michael Lichtenegger, seit diesem Jahr Leiter der Opfinger Tunibergschule, war bereits 21 Jahre lang Schulleiter in Winden.
OPFINGEN. Gute Projekte beobachten, unterstützen und darauf aufbauen – das plant Michael Lichtenegger für seine Arbeit als neuer Schulleiter an der Tunibergschule in Opfingen. Vor zwei Wochen hat er die Position der ehemaligen Rektorin Gertrud Nuss übernommen, die im Sommer 2011 in den Ruhestand ging. Ein Neuling in seinem Beruf ist Lichtenegger aber keineswegs, er kann auf jahrzehntelange Erfahrung im Lehrerberuf zurückgreifen.
"Mein Ziel ist es nicht, als neuer Schulleiter nun auch völlig neue Seiten an der Schule aufzuziehen. Im Gegenteil, ich denke, dass hier vieles sehr gut läuft und möchte dies gerne fortführen", erzählt Michael Lichtenegger. Damit meint er beispielsweise das soziale Miteinander an der Grund- und Hauptschule oder auch die gute Berufsvorbereitung, die den Schülern schon frühzeitig geboten werde. "An meiner vorherigen Hauptschule habe ich mich auch schon intensiv dafür eingesetzt, dass die Schüler früh einen Praxisbezug bekommen und in Betriebe hereinschnuppern", so Lichtenegger.Vor seinem Wechsel nach Opfingen hat Michael Lichtenegger 21 Jahre als Schulleiter der Grund- und Hauptschule in Winden (Grundschule in Niederwinden, Hauptschule in Oberwinden) gearbeitet. Dann haben sich zum Schuljahr 2011/2012 die Schulen aus Oberwinden, Prechtal und Elzach zu einer Werkrealschule mit Standort in Elzach zusammengeschlossen. Der Schulleiter aus Prechtal ging in Pension, der Schulleiter aus Elzach übernahm die Leitung der neuen Werkrealschule, und somit stand für Lichtenegger fest, dass er sich nach einem neuen Schulleiterposten umschauen wollte. Somit kam er zu seiner neuen Stelle in Opfingen. Da es momentan allerdings noch keine neue Leitung der Grundschule in Niederwinden gibt, verwaltet Lichtenegger diese noch bis Ende Juli 2012 mit.
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Nichtsdestotrotz fühlt sich Lichtenegger schon richtig an der Tunibergschule angekommen. Momentan sei er dabei, sich einzuarbeiten. Dass dies so gut funktioniere, liege vor allem am Kollegium. "Ich schätze das Klima unter den Kollegen hier sehr, alle sind aufgeschlossen. Ich fühle mich daher wohl und freue mich auf die Zusammenarbeit", sagt der neue Schulleiter. Auch die Eltern seien es, die Lichtenegger in Opfingen positiv aufgefallen sind. "Das Elternengagement und das des Fördervereins hier an der Schule sind groß. Sie kümmern sich um die Mittagsbetreuung der Schüler, das ist toll", erzählt der Vater von drei erwachsenen Kindern. Auch der Dyskalkulie-Unterricht für Schüler mit einer Mathematikschwäche sei ein hilfreiches und noch seltenes Angebot. "Hauptaufgabe ist, die Stärken und Schwächen der Schüler auszumachen und jedes Kind ins Auge zu nehmen."
In vielen Bereichen kann Lichtenegger auf seine langjährige Berufserfahrung zurückgreifen. Der ursprüngliche Tiengener, der heute in Waldkirch wohnt, studierte in Freiburg die Fächer Mathematik und Technik. Sein Referendariat absolvierte er dann in Offenburg, wo er insgesamt fünf Jahre unterrichtete. Später arbeitete er an Schulen in Breisach und Waldkirch, bis er vor 21 Jahren an die Grund- und Hauptschule in Winden wechselte, die er über seine gesamte Zeit dort leitete.
Die Tunibergschule mit ihren insgesamt 230 Schülern und 25 Lehrern ist größer als Lichteneggers vorherige Schule. Aber diese Herausforderung nimmt er an. "Ich bin gerne Schulleiter", so Lichtenegger.
Autor: Nikola Vogt
