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21. Januar 2012

"Ja" zu Konzept für Opfinger See

Ortschaftsrat tagte.

OPFINGEN (niv). Mit dem Opfinger See beschäftigten sich die Räte, wie schon auf der letzten Ortschaftsratssitzung im Dezember, in dieser Woche noch einmal. Ralf Zähringer, der stellvertretende Amtsleiter des Umweltschutzamtes, war zu Gast in der Sitzung und berichtete von einer Unterwasserdammaufschüttung, die momentan im See stattfinde. Diese soll dafür sorgen, dass kein Wasseraustausch zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil des Sees stattfindet. In den nördlichen See fließt viel Grundwasser ein, das mit Nährstoffen aus dem – einst zum Versickern von Abwässern genutzten – Rieselfeld belastet ist und die Algenentwicklung forciert. Diese wiederum entzieht dem Wasser Sauerstoff. So könne es passieren, dass der See letztlich "umkippe" und dann zum toten Gewässer werde. Im südlichen Seeteil ist der Nährstoffanteil viel geringer und der Badebetrieb sei bedenkenlos möglich. Auch durch die Beendigung des Kiesabbaus seit Ende des vergangenen Jahres soll das Wasser wieder klarer werden. Somit stimmte der Ortschaftsrat der Fertigstellung des Dammes zur Seetrennung mit der Prämisse zu, in weitere Entwicklungen eingebunden zu werden.

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Weiteres Thema war die Erweiterung des Gewerbegebietes Hugstmatt. Der dazu notwendige Bebauungsplan soll nicht erst, wie zuvor geplant, nach 2015, sondern schon ab 2013 in Angriff genommen werden. Hier konnte der Ortschaftsrat gar nicht anders als zuzustimmen, schließlich hatte er selbst schon im vergangenen Jahr einen früheren Baustart gefordert. "Das jetzige Gewerbegebiet ist schon vollständig bebaut", merkte Ortsvorsteher Hans-Jürgen Stadelhofer an.

Weiterer Tagespunkt war der Antrag der Ortsverwaltung auf Ortschaftsratsmittel für eine Holzskulptur im Opfinger Wald. Diese soll bei der Holzversteigerung am heutigen Samstag gegen 16 Uhr feierlich enthüllt werden. Stadelhofer spricht von einer "großen Bereicherung sowohl für die Holzversteigerung als auch für den neuen Themenpfad, der im Frühjahr eröffnet wird". Der Ortschaftsrat beteiligt sich mit 2500 Euro aus seinen Mitteln an der Skulptur, des weiteren unterstützen das städtische Forstamt und die Feuerwehr die fünf Meter große Skulptur.

Autor: niv