Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
19. Januar 2012
Wohnhaus bleibt in Stadtbesitz
Rat Waltershofen tagte.
WALTERSHOFEN. Hauptsächlich Formalia wurden bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung am Dienstag in Waltershofen geklärt. So ging es zum einen um das Vorhaben der Stadt, einige ihrer Immobilien zu verkaufen. In Waltershofen käme dafür nur das Wohnhaus beim Kindergarten an der St.-Elisabethen-Straße in Frage, das aber nicht veräußert werden soll. Der Ortschaftsrat stimmte der städtischen Vorlage einstimmig zu.
Weiteres Thema war der Ausbau der Rheintalbahn und die damit einhergehende Suche der Bahn nach Ausgleichsflächen für die Beeinträchtigung von europarechtlich geschützten Gebieten. In der Beschlussvorlage, die dem Ortschaftsrat vorlag, fordert die Stadt, dass die Ausgleichsflächen gleichmäßig verteilt werden. Der Ortschaftsrat stimmte dem einhellig zu, fordert allerdings auf Anraten von Rat Christian Balzer eine genaue Darstellung der Inanspruchnahme der Waltershofener Waldflächen für diesen Naturausgleich samt seinen Auswirkungen und Nutzungseinschränkungen. "Denn in solchen Naturwaldzellen dürfte kein Holz mehr gemacht werden, und einige Waltershofener benötigen das ja zum Beheizen ihrer Häuser", so Balzer. Im Ausblick auf das neue Jahr sieht Ortsvorsteher Josef Glöckler für Waltershofen den Fokus auf dem Neubaugebiet Niedermatten sowie auf der Bauentwicklung des Farrenstalls zu einem Bürgerzentrum und dem Vorhaben der Kirchengemeinde, ein Pfarrgemeindehaus zu bauen.
Werbung
Autor: Nikola Vogt
