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18. Februar 2010
Frühling fürs "Chummy"
Der Kinder- und Jugendtreff in Betzenhausen wird voraussichtlich im Frühjahr eröffnet.
BETZENHAUSEN. Einer Fertigstellung des Jugendzentrums "Chummy" in Betzenhausen steht so gut wie nichts mehr im Weg. Noch im Frühjahr kann aller Voraussicht nach der Treffpunkt für Jugendliche seiner Bestimmung übergeben werden. Einsprüche von Nachbarn hatten in der Vergangenheit immer wieder dazu beigetragen, dass sich die Realisierung des Projektes verzögerte.
Für Thomas Hammerich, seit fünf Jahren auch Vorsitzender des Bürgervereins Betzenhausen, geht mit der Einweihung des "Chummy" im Untergeschoss der evangelischen Matthäusgemeinde an der Sundgauallee ein lang verfolgtes Ziel in Erfüllung. Gemeinsam mit Gleichgesinnten hob er vor zwölf Jahren die Initiative zur Errichtung eines Kinder- und Jugendzentrums in Betzenhausen aus der Taufe. Wenig später wurde ein Trägerverein gegründet. Nachdem vor Jahren erste Pläne für eine solche Einrichtung bei der Anne-Frank-Grundschule aufgrund massiver Anwohnerproteste scheiterten, war auch der jetzige Standort nicht unumstritten. Da Nachbarn nächtlichen Radau vor ihrer Haustüre befürchteten, veranlasste die Stadt Freiburg ein Lärmgutachten, dass die künftige Nutzung der Jugendräume einschränkt. Danach müssen Veranstaltungen um 22 Uhr beendet sein. Ausnahmen sind pro Jahr an zehn Tagen erlaubt. Zudem müssen alle Fenster und Außentüren ab 20 Uhr geschlossen werden. Wegen der Auflagen mussten ein neuer Eingangsbereich und eine leistungsfähigere Lüftungsanlage gebaut werden. "Letzte juristische Hürden sind beseitigt. Die Bagger sind da. Die Erschließung des neuen Eingangs ist weitgehend abgeschlossen", freut sich Thomas Hammerich.Werbung
Bei der Stadt geht man davon aus, dass nach den Pfingstferien die offizielle Eröffnung stattfinden wird. "Wir werden uns Ende März mit dem Trägerverein in Verbindung setzen und gemeinsam einen Termin festlegen", so die städtische Pressesprecherin Edith Lamersdorf. Die evangelische Kirche finanziert den Umbau mit rund 100 000 Euro. Durch eine monatliche Miete zahlt die Stadt diese Summe der Kirchengemeinde zurück.
Autor: Andreas Peikert
