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23. Dezember 2011

Plätze umgestalten und schräg parken

Die bisherigen Ideen für das "Zentrenaktivierungskonzept" im einzelnen.

BETZENHAUSEN (jlb). Drei Bereiche stehen im Fokus des Zentrenaktivierungskonzepts: das Bischofskreuz, der Betzenhauser Torplatz und die Sundgauallee.
Bischofskreuz: Derzeit präsentiert sich das Einkaufszentrum für das Quartier Bischofslinde eher als eine lose Sammlung einzelner Geschäfte denn als eine Einheit. Autos parken den Platz zu, der hintere Teil der Straße "Am Bischofskreuz" wirkt als Anhängsel. Dies soll durch einen zentralen Platz besser werden. Dafür soll die vorhandene Fläche vor dem Edeka-Markt im Hochhaus Sundgauallee 15 um den Parkplatz vor dem Bekleidungsgeschäft Zeeman erweitert werden, die rund 20 Parkplätze sollen an der Sundgauallee ersetzt werden. Außerdem sind am Straßenrand schräg angeordnete Stellflächen vorgesehen. Jetzt sind sie parallel zur Fahrtrichtung platziert. Dem Bürgerverein ist es wichtig, dass es sowohl Parkmöglichkeiten für die Kunden der Geschäfte als auch für die Anwohner gibt.
Betzenhauser Torplatz: Auch am Betzenhauser Torplatz möchte der Bürgerverein den "Platzcharakter" deutlicher hervorheben. Er schlägt vor, die vom Bürgerhaus Seepark kommende Baumallee bis zur Sundgauallee vorzuziehen. Außerdem hält er die dort aufgestellten Kunstobjekte inzwischen für eher störend. Der Verein plädiert deshalb dafür, die Konstruktionen ganz zu entfernen.

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Sundgauallee: Die vierspurige Sundgauallee hat im Moment eine stark trennende Wirkung – denn sie ist sehr breit. Deshalb sieht das Konzept vor, dass die Straße zukünftig nur noch eine Fahrspur pro Richtung haben soll. Die zweite Fahrspur, die vor jeder Kreuzung zur Linksabbiegerspur wird, wird wenig genutzt. Durch den Wegfall der zweiten Spur soll es in den Randbereichen mehr Platz geben – für Fußgänger und Radler, aber auch für Parkplätze. Auch hier sollen die Autos künftig schräg parken. Um die trennende Wirkung der Sundgauallee zu mildern, schlägt der Bürgerverein vor, den Gleiskörper der Straßenbahn zu verkleinern und an der Haltestelle am Betzenhauser Torplatz eine "großzügige Querungsmöglichkeit" zu schaffen. Zudem sollen die Grünstreifen am Fahrbahnrand breiter werden. Baumwurzeln heben derzeit an etlichen Stellen den Asphalt der vorbeiführenden Radwege an.

Autor: jlb