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12. Januar 2012

Sozialen Frieden erhalten

Sozialverband VdK traf sich im Bürgerhaus Seepark.

  1. Beim VdK-Treff sorgten Flamencotänzerinnen für Farbtupfer. Foto: Albiker

FREIBURG-WEST (ha). Beim sogenannten "Jahresabschlusstreffen" des Sozialverbandes VdK, Ortsverband Freiburg-West, Mooswald, Stühlinger, das schon traditionell erst nach dem Jahreswechsel stattfindet, wies Vorsitzender Rolf Eilers im Bürgerhaus Seepark auf die nach seiner Beobachtung immer prekärer werdende Situation von Arbeitslosen und Rentnern hin. Viele Senioren seien gezwungen, als Minijobber einen Zusatzverdienst zu erzielen. Weitere Themen waren das "Jahrtausendereignis" des Papstbesuchs, wobei der Papst aber nur "kleine Geschenke" mitgebracht habe und die Ökumene weiter nur auf der unteren Ebene gepflegt werden könne. Eilers erwähnte auch den Regierungswechsel in Baden-Württemberg sowie den Atomausstieg. Der VdK strebe vor allem den Erhalt des sozialen Friedens an, was nur durch ein Miteinander erreicht werden könne, bei dem Stärkere den Schwächeren helfen. Stets werde aber zuerst die Kostenfrage aufgeworfen. Die schrittweise Verlängerung der Lebensarbeitszeit bis zum 67. Lebensjahr gehe an der Realität vorbei, da es nicht genügend Arbeitsplätze für ältere Menschen gäbe. Zum Rahmenprogramm der Veranstaltung gehörten Auftritte der "Badischen Schalmeienkapelle Freiburg" sowie der Flamencotänzerinnen der spanischen Volkstanzgruppe und ein Besuch von Sternsingern der Pfarrei Heilige Familie.

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Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach betonte in seinem Grußwort, dass der VdK im Bundesland die beeindruckende Zahl von 208 000 Mitgliedern habe, davon 620 im größten Freiburger Ortsverband Freiburg-West. Zu den wichtigsten Herausforderungen für die Kommune gehöre die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Die SPD-Landtagsabgeordnete Gabi Rolland versprach, die neue grün-rote Regierung werde nachhaltig wirtschaften. Weitere Grußworte sprachen die Bürgervereinsvorsitzenden Horst Bergamelli (Mooswald) und Wolfgang Klinger (Landwasser). VdK-Kreisvorsitzender Dieter Lösch erinnerte an die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements, und Bezirksvorsitzender Uwe Württemberger meinte, in dem für 2011 ausgerufenen "Jahr der Pflege" seien viele Fragen offen geblieben.

Autor: ha